Wie migriere ich das Design Pattern Framework 4.5 auf Visual Studio 2017

Über das Design Pattern Framework haben wir bereits das eine oder andere Mal berichtet. Darüber hinaus habe ich in der Vergangenheit nach Rücksprache mit den coolen Jungs der Data & Objects Factory Lizenzen für das Framework auf Entwicklerkonferenzen verlost. Die waren sehr gefragt. Kein Wunder… oder wisst ihr etwa, wie man in einer Windows Forms Anwendung das MVP Pattern einsetzt?

Der Haken: Es gibt leider noch immer keine neue Version vom Design Pattern Framework und die letzte verfügbare ist für das Visual Studio 2012 entwickelt worden. Das ist an sich nicht schlimm, doch unglücklicherweise denken sich Hersteller von z.B. Entwicklungsumgebungen und Frameworks mit neuen Versionen seltsamerweise oft auch noch gleich neue Features aus, verwerfen alte und überdenken einiges gar komplett neu. Und so kommt, was kommen muss: Das Design Pattern Framework 4.5 funktioniert nicht mal eben so mit dem neuen Visual Studio.

Klick auf MEHR… für eine Auflistung von nur 5 Schritten, um die Design Pattern Framework Solution  “Patterns in Action” auf Visual Studio 2017 zu migrieren (zum Schluss gibt es noch einen Bonus).

  1. Ändern der Datenbankverbindungen von (LocalDb)\v11.0 auf (LocalDb)\MSSqlLocalDb und Migration auf das neue Format
  2. Korrigieren aller Connection-Strings
  3. Verteilen der NuGet-Pakete Microsoft.AspNet.WebPages.WebData und Microsoft.AspNet.WebPages.Data auf die Projekte WebForms, WinForms, Wpf und ActionService
  4. Verteilen des NuGet-Pakets Microsoft.AspNet.WebPages auf das Projekt WebForms
  5. Umschalten des Properties CopyLocal auf der Referenz zu PresentationFramework.Aero im Wpf-Projekt von False auf True

Im Prinzip sind diese Anpassungen schnell erledigt. Der Grund dafür liegt im Wesentlichen daran, dass das Visual Studio 2017 beim Öffnen der Solution bereits das ASP.NET MVC Projekt anhand dessen Template UID erkennt und feststellt, dass dafür eine andere Version von MVC benötigt wird, als das Visual Studio bereitstellt. Es bietet daraufhin an, die erforderliche Version via NuGet herunterzuladen und in das Projekt zu integrieren. Das sollte man auf jeden Fall zulassen!

Allerdings erkennt das Visual Studio nicht, dass einige der Referenzen, die dadurch zustande kommen (u.a. zu den WebMatrix DLLs) auch von anderen Projekten benötigt werden. Daher der oben beschriebene, manuelle Aufwand.

Bonus

Ein Schmankerl hab’ ich noch:

Während die 5-Punkte Liste oben die Details ausspart, können wir den gesamten Prozess von Anfang bis Ende auch als Video anbieten. Wer sich dafür interessiert, schreit in den Kommentaren unten einfach “Hier!”.

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Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

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