#dwx14 – Wiedersehen macht Freu(n)de!

Heute vor einem Monat war es endlich soweit: Während ganz Deutschland noch den Fußball WM Sieg feierte, öffnete das NCC Ost in Nürnberg seine Hallen für die Developer Week 2014. Natürlich ging die WM Stimmung auch hier nicht an uns vorbei, sind wir Speaker doch zur Eröffnung zu Andreas Bouranis WM Hymne “Auf Uns!” unter Applaus auf die Bühne marschiert; es hätte nicht schöner anfangen können!

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Konferenzen sind für uns immer ein kleines Klassentreffen, auf dem man viele bekannte Gesichter wiedersieht aber auch jedes Mal neue kennenlernt. Als Speaker verschiebt sich der Schwerpunkt somit vom Know-How Erwerb hin zum Socialising. Am besten ist es jedoch, wenn sich beides miteinander kombinieren lässt und ja, das ließ es sich auch dieses Mal wieder ;-)

Dank ca. 250 Sessions ballte sich ein sehr vielfältiges Wissen, das für reichlich Gesprächsthemen zwischen und nach den Vorträgen sorgte. So gab es am ersten Abend Thementische zum gemütlichen Diskutieren, begleitet von Live Musik der Band “The Blackscreen”. Der zweite Abend bot abwechslungsreiche Unterhaltung durch bspw. PowerPoint Karaoke, Coding Dojos und der Microsoft Gadget Garage, die zum Auto- und Spherorennen per Bluetoothsteuerung vom Windows Phone aus verführte. Wer sich zwischendurch mal eine Pause gönnen wollte, konnte auf den Massagesesseln der Firma BrainLight relaxen und wieder zu Kräften kommen. Die Verköstigung war ebenso reichhaltig wie lecker – selbst als Vegetarier kam man auf seine Kosten – und sogar Club Mate und Energy Drinks standen zur freien Verfügung und ließen die Nächte zum Tag werden! Es lässt sich festhalten, dass wirklich für jeden etwas dabei war und Langeweile einfach nicht aufkommen konnte.

Die Developer Week hat sich weiterentwickelt und auf das Teilnehmerfeedback reagiert. So gab es dieses Jahr bspw. keine geschlossene Abendveranstaltung, die im letzten Jahr noch für reichlich Irritation sorgte. Ebenso ging man weiter mit der Zeit und stellte mobile Konferenz Apps zur Verfügung. Leider nur für Android und iOS, weswegen man als Windows Phone Besitzer das Nachsehen hatte. Wer zur letzteren Kategorie gehörte, konnte somit lediglich die WebApp verwenden, die allerdings noch einiges an Verbesserungspotenzial mit sich bringt. Aber ganz im Ernst? Das ist Jammern auf hohem Niveau und kann somit getrost vernachlässigt werden. An dieser Stelle wird zum nächsten Jahr sicherlich nachgebessert.

Von unserer Seite aus bleibt jetzt nur noch ein großes Dankeschön, sowohl an das gesamte Veranstaltungsteam, als auch natürlich an die Teilnehmer der Konferenz und unserer Sessions insbesondere! Es zeigte sich auch dieses Jahr wieder, dass neben Mainstream Themen rund um Scrum auch Sessions über Touch Develop, dem Microsoft Fakes Isolation Framework und sogar Windows Installer XML für großen Anklang beim Publikum sorgten. Uns hat es auf jeden Fall wieder richtig viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf’s nächste Klassentreffen!

Und hier geschieht ein Wunder! - Installer bauen auf der #dwx14

Chef: “Und Schmitt? Ist unser neuer Quanten-Warp-Dimensions-Taschenrechner für Windows Desktop fertig?

Schmitt: “Ja Chef! Wenn Sie ihn testen wollen, müssen Sie nur das Multiphasen SDK installieren, sämtliche Dateien in das Programme Verzeichnis kopieren und kurz die 47 Registry Strings anlegen, die ich Ihnen gleich maile. Die Datenbankverbindung konfigurieren Sie dann in der app.config Datei, und in der…

Chef: “Halt! Stop! Das geht so nicht! Das muss automatisiert werden, warum haben wir denn keinen Installer?

projektplanungGenau jetzt stellt sich die Frage, wie denn nun eigentlich dafür Sorge getragen wird, dass unsere zahlenden Kunden auch möglichst bequem dazu in die Lage versetzt werden, unsere neuste Software einzusetzen. Der Installer ist hier ein essentieller Projektbestandteil, der nur zu gerne vernachlässigt wird und gerne auch erst viel zu spät eingeplant wird.

Beim ersten Projekt stellt sich dann auch noch die Frage, wie man dies überhaupt realisieren kann…

- Selber ein Programm entwickeln, dass die Arbeit durchführt? Wohl kaum. Der Aufwand wäre deutlich zu hoch.

- Drittanbieter-Software wie bspw. InstallShield für die Erstellung verwenden? Schon besser, bringt aber Lizenzkosten mit sich und ist grade für komplexe Szenarien auch nur sehr komplex zu bedienen.

Wie wäre es ansonsten mit Windows Installer XML (WiX)? WiX basiert - wie der Name schon sagt - auf XML, jeder Entwickler wird sich hier also schnell zu Hause fühlen. Da es ein Open Source Produkt ist, fallen auch keine Lizenzkosten an, außerdem gibt es eine konsequente und zügige Weiterentwicklung. Und das Beste für uns Entwickler ist dabei, dass es Visual Studio Projekttemplates gibt, wodurch die Erstellung des MSI’s auf ein simples Kompilieren eben jenen Projektes reduziert wird! Der Buildprozess muss also nicht durch etwaige Aufrufe von Fremdsoftware aufwändig erweitert werden, um die Routinen zum Erstellen des MSI’s zu steuern.

Das die Erstellung eines Installers nichts mit Wundern zu tun hat, sondern tatsächlich für die meisten Fälle sogar relativ einfach zu realisieren ist, zeigen wir in der Session “Installer bauen leicht gemacht” auf der diesjährigen DWX!

Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

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