Project Spark 4.5 unter Visual Studio 2015

Nein, mit Projekt Spark ist nicht der kürzlich eingestellte Microsoft Spielebaukasten für selbst ernannte Game Designer gemeint, sondern ein simples, leichtgewichtiges ORM Framework der data & objects Factory. Während zwar eine Version 5.0 analog zur kommenden Version vom .NET Framework bereits in Arbeit ist, kann bis zum Erscheinen natürlich die Version 4.5 weiterhin genutzt werden.

Allerdings hat sich seit Visual Studio 2013 einiges geändert. Beispielsweise wird inzwischen die LocalDB in der Version 13 eingesetzt; Spark setzt auf Version 11 auf. Dieser Artikel soll die Schritte beschreiben, die notwendig sind, um die Referenzapplikation Art Shop (“A fully functional, real-world e-commerce Web App”) unter Visual Studio 2015 zum Laufen zu kommen.

Los geht’s.

;tldr

  1. Solution in Visual Studio 2015 öffnen
  2. Datenbank von (LocalDB)\v11.0 nach (LocalDB)\MSSQLLocalDB migrieren
  3. Mittels NuGet das Paket AspNetWebApi im Projekt Art.Rest.v1 installieren

Schritt 1

Als erstes kann die Solution Spark 4.5.sln aus dem Verzeichnis Spark wie gewohnt im Visual Studio 2015 geöffnet werden. Möglicherweise erscheint an dieser Stelle bereits eine Meldung, die einen darauf hinweist, dass die eingesetzte Datenbank nicht mit der aktuellen Installation der LocalDB kompatibel ist. Diese Meldung behauptet, es reiche aus, auf die Datei Art.mdf doppelt zu klicken, um die Migration anzustoßen. Das funktioniert aber leider nicht.

Schritt 2

Mittels View –> Service Explorer den Service Explorer öffnen und mittels Rechtsklick auf Data Connections –> Add Connection… den Verbindungsassistent öffnen. Als Server Name (LocalDB)\MSSQLLocalDB eingeben und mittels <Test Connection> die Verbindung prüfen. Wenn das geklappt hat, über die Auswahl Attach a database file die Datei …\Spark\Art.Web\App_Data\Art.mdf auswählen und den Assistenten mit <OK> schließen. Die Meldung, die daraufhin erscheint mit <Ja> quittieren; nun wird die Datenbank migriert.

Schritt 3

Wenn man an dieser Stelle versucht, das Projekt zu kompilieren (nur zu…), dann gibt es dutzende Fehler. Diese gründen im Wesentlichen darauf, dass die Referenz zu System.Web.Http im Projekt Art.Rest.v1 kaputt ist. Das Problem kann einfach wie folgt behoben werden:  Mittels Tools –> NuGet Package Manager –> Package Manager Console die NuGet Package Manager Console öffnen und zunächst unter Default Project das Projekt Art.Rest.v1 auswählen. Dann mittels Install-Package AspNetWebApi die ASP.NET WebApi Bibliotheken im Projekt Art.Rest.v1 installieren. Anschließend kann das Projekt kompiliert und ausgeführt werden.

image 

Microsoft hat die Unendlichkeit berechnet. Das Ergebnis lautet…

Infinity

Visual Studio Dev Essentials - 6 Monate Pluralsight für lau (und Tools, und Azure, und… und… und…)!

Microsoft stellt mit dem “Visual Studio Dev Essentials” Programm eine Menge geniale Dinge rund um die Softwareentwicklung kostenlos zur Verfügung:

“Besorgen Sie sich alles, was Sie zum Erstellen und Bereitstellen Ihrer App auf beliebigen Plattformen benötigen. Mit Tools auf dem neusten Stand der Technik, der Leistung der Cloud, Schulungen und Support ist es das umfassendste kostenlose Angebot für Entwickler jemals.”

Neben DEV-Tools werden auch kostenlose Schulungen angeboten, u.a. ein kostenloses Abonnement von Pluralsight für 6 Monate. Diese Angebot gilt nur noch bis 31. Dezember 2015, also schnell zuschlagen!

Pluralsight stellt über 4,500 Videokurse bereit, die eine sehr hohe inhaltliche Qualität haben.
Die Kurse umfassen alle Themengebiete rund um IT, von der Softwareentwicklung, über Infrastruktur bis zum IT Management ist für jeden was dabei!

Die DEV-Tools beinhalten z.B.  Visual Studio 2015 Community Edition, TFS Express und monatliche Azure Gutschriften. Es lohnt sich also auch hier einen Blick zu werfen!

Hier geht’s zur Anmeldung: https://www.visualstudio.com/de-de/products/visual-studio-dev-essentials-vs.aspx

1. Auf den Großen Grünen Knopf™ drücken:

image

 

 

 

 

 

 

 



2. Promocode anfordern

image

 

 

 

 


3. Mit Promocode zu Pluralsight wechseln (der Link ändert sich nach Schritt 2)…

image

 

 

 

 


4. …und bei Pluralsight registrieren

image

 

 

 

 

 

 




5. ???

6. Learn!

Das kennst du schon alles? Dann bewirbt dich sofort bei TOP TECHNOLOGIES!

Kleine Freuden, die das Leben erleichtern

Manchmal sind es die einfachen Dinge, die uns am meisten begeistern, und oft brauchen sie auch gar nicht viele Wort, um beschrieben oder angekündigt zu werden. Deswegen also auch ganz kurz und bündig und ohne viele Umschweife:

Es wird im Team Foundation Server 2015 möglich sein, in allen Queries mit dem Parameter @CurrentIteration auf den aktuellen Sprint zu referenzieren!

TFS CurrentIteration

 

Das mag im ersten Moment nicht nach viel klingen, aber ich bin mir sicher, dass eingefleischte TFS Benutzer wenigstens einmal laut “Hurra” gerufen haben. Vorbei sind die Zeiten in denen Queries nach jedem Sprint angepasst werden mussten um eine aktuelle Übersicht zu haben, oder in denen alternative Werte herangezogen werden mussten um den gegenwärtigen Sprintstatus zu sehen.

Die Änderung wurde zusammen mit einigen weiteren Anpassungen im Bereich Kanban Karten, der Anzeige von Bugs im Taskboard und Syntax Highlighting für XML, Sass, Objective-C und R im Webeditor, in einem vor kurzen veröffentlichen Blogeintrag bekannt gegeben. Die weiteren Änderungen werden vorerst im Visual Studio Online (VSO) eingepflegt, aber sollten auch in die finale Version des TFS 2015 Einzug erhalten.

Einfaches Buildmanagement gibt es nicht! Oder doch?

Man kennt es ja: Nach langer schwerer Arbeit ist das Design endlich abgenommen, die Architektur fest geklopft, der Code (fast) vollkommen fehlerfrei und der Kunde ist vorerst zufrieden. Nur noch “schnell” den Build konfigurieren und endlich ist man für die nächsten Jahre des Lebenszyklus der Anwendung gerüstet.

Doch leider ist es in der Praxis nicht ganz so einfach. Skripte müssen erstellt und gepflegt werden, verschiedene Konfigurationen gilt es zu berücksichtigen und wenn alles funktioniert hat und man zum nächsten Projekt übergegangen ist, fragt man sich nach fünf Monaten, wer die Änderungen am Buildprozess gemacht hat, die dafür sorgen, dass der Output für Windows 95 kompiliert und in den Papierkorb geschrieben wird und vor allem: Warum?

Mit dem TFS 2015 und in Zukunft auch Visual Studio Online (VSO) wird es auf diese und weitere Fragen eine Antwort geben. Microsoft baut das Buildmanagement so um, dass nicht mehr nur die Windows Workflow Engine (XAML) verwendet werden kann, sondern, gerade im Bezug auf die Cross-Plattform-Fähigkeit von .NET Core, auch Builds für andere Platformen, wie zum Beispiel Android, Mac OSX oder Linux gebaut werden können.

Einige der Highlights sind:

  • Einfache Anpassbarkeit durch Erstellung eigener Build-Tasks oder dem Import von Community-Tasks
  • Eine Liveansicht des Buildlogs im Browser
  • Builds für verschiedene Plattformen
  • Historie und Changelog für Builddefinitionen

Die bisher genutzte Workflow-Engine wird auch in Zukunft unterstützt und die bereits existierenden Builddefinitionen funktionieren 1:1 weiterhin. Hinzu kommen allerdings noch eine ganze Reihe neuer Möglichkeiten, Buildsysteme anzusprechen:

TFS2015 Build Tasks

 

Für die glücklichen unter uns, die bereits Zugriff auf das neue Build-System in VSO haben, findet man hier den Build-Agent und hier die bereits existierenden Tasks.

Der Team Foundation Server wird also auch in diesem Bereich offener und damit noch attraktiver für alle Entwickler.

Kostenlose Aufzeichnungen der #msts14 - Jetzt weiterbilden!

Nur kurze Zeit nach der Microsoft Technical Summit 2014 wurden auf Channel 9 wie versprochen die Aufzeichnungen zu den Sessions veröffentlicht. Sowohl die Videos als auch die Präsentationen sind übersichtlich in der Agenda zu der Veranstaltung verlinkt.

Unseren Beitrag zum Microsoft Fakes Isolation Framework gibt es dort ebenfalls zu sehen. Viel Spaß beim Anschauen (wir hatten auf jeden Fall Spaß beim Halten der Session)! 

Microsoft Technical Summit 2014 - Pre-Review und ein Announcement!

Diese Woche findet vom 11.11.2014 bis zum 13.11.2014 in Berlin die Technical Summit 2014 statt. Microsoft hat bekannter Weise die Visual Studio Evolution mit der TechNet Conference zusammengelegt und lädt diese Woche für drei Tage Softwareentwickler und IT Infrastrukturspezialisten gemeinsam ein, von Experten aufregende und z.T. neue Technologien vorgestellt zu bekommen. Die Agenda zeigt dabei nicht nur einen Querschnitt durch alle relevanten Technologien, sondern auch das Who is Who der Speaker-Szene.

Die angebotenen Sessions bewegten sich inhaltlich von Einstiegs-Themen bis hin zu Deep Dives und auch zukunftsorientierten Bereichen wie IoT (Internet of Things) und Application Insights (im Zusammenhang mit Predictive Analytics und den entsprechenden Angeboten via Microsoft Azure).

Uns hat die Konferenz sehr gefallen und wenn wir auch nicht die ganze Zeit da waren, konnten wir den Dienstag immerhin nutzen, um ebenfalls als Speaker dem interessierten Publikum erneut das Microsoft Mocking Framework Fakes näherzubringen. Nachdem wir einige technische Hürden genommen haben (merke: Immer einen Displayport-Adapter dabei haben), konnten wir neben einer kleinen Historie einen umfangreichen Einstieg in Microsoft Fakes liefern inkl. spannender Informationen über Microsoft Pex. Pex hat im Zusammenspiel mit dem Fakes-Vorläufer Moles das Leben eines Softwareentwicklers beim Schreiben von Unit Tests enorm erleichtert. Die Pex Engine ermöglichte es, Codepfade automatisch analysieren zu lassen, um auf der Basis sogar Grundgerüste für sinnvolle Unit-Tests zu generieren. Microsoft sprach bei Pex (Program Exploration) von einem Whitebox Testing Tool. 

Announcement

Durch die Produktifizierung von Moles ist Pex lange Zeit auf der Strecke geblieben. Bis vor kurzem gab es lediglich ein kostenlos erhältliches Addin über die Visual Studio Gallery, das auf die Pex Engine aufsetzt und mit Visual Studio 2013 kompatibel ist. Code Digger - so der Name - stellte einen eingeschränkten Funktionsumfang von Pex zur Verfügung.

Zusammen mit der heutigen Ankündigung von Visual Studio 2015 und der neuen Community Edition (die die Express SKU ersetzt) wurde angekündigt, dass Pex nachzieht! Microsoft spricht an dieser Stelle von Smart Unit Tests und dieses Feature ist großartig!

With Visual Studio 2015 preview, we have introduced Smart Unit Tests. Explore your .NET code to generate test data and a suite of unit tests. For every statement in the code, a test input is generated that will execute that statement. A case analysis is performed for every conditional branch in the code. For example, if statements, assertions, and all operations that can throw exceptions are analyzed. This analysis is used to generate test data for a parameterized unit test for each of your methods, creating unit tests with maximum code coverage. Then you bring your domain knowledge to improve these unit tests.

Details dazu wie das funktioniert, finden sich hier und in den kommenden Tagen auch auf diesem Blog.

Wir gehen jetzt erst einmal feiern!

Update

Vielen Dank an Tao Xie, dem dritten im Bunde hinter Microsoft Pex & Fakes neben Nikolai Tillmann und Jonathan "Peli" de Halleaux, für die Veröffentlichung eines spannenden Dokuments mit Informationen zum Migrationspfad von Pex zu Fakes und Code Digger (Jetzt: Smart Unit Tests). Das kostenlose Dokument gibt es hier zum Download.

Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

Aktuelle Kommentare

Comment RSS