Das war sie nun also. Die erste DotNet DevCon.
Nachdem zu Beginn des Jahres bekannt wurde, dass der Herausgeber des Fachmagazins dotnetpro plant, eine neue Entwicklerkonferenz ins Leben zu rufen und neben der BASTA!, der prio, der ADC, der VSOne und einigen anderen eine neue Plattform zu etablieren, auf der Entwickler sich weiterbilden können, stand die Frage im Raum: Wozu?
Doch schnell wurde klar: Während viele Konferenzen auf State of the Art, Visionen und Zukunft ausgerichtet sind, wird nicht allzu selten vergessen, die Entwickler dort abzuholen, wo sie gerade sind und genau da anzusetzen. Um diese Idee nicht auf ein fachspezifisches Thema zu reduzieren, bot die DevCon nach einer entsprechenden Auswahlphase gleich vier verschiedene Tracks an und bereicherte diese mit den unterschiedlichsten Themen:
- Sprachen
- Architektur
- Sharepoint&Daten
- ALM/Produktion
Von Design Patterns, dem absoluten Minimum, das jeder über C# wissen sollte und Continuous Integration über ein automatisiertes Installationsverfahren zum TFS 2010 (präsentiert von TOP TECHNOLOGIES) und Parallelprogrammierung bis hin zu Resharper, eXtreme Programming, Agile und TDD war alles enthalten, was einen Entwickler heutzutage bewegt und was er braucht, um seinen Job effektiv und mit viel Spaß an der Freud zu gestalten.
Getoppt wurde das zweitägige Event von diversen Rahmenveranstaltungen wie z.B. dem beliebten Coding Dojo mit Ilker Cetinkaya (dem Erfinder des Coding Dojos). Mit um die 200 Teilnehmern hat die Konferenz einen sehr guten Start hingelegt und eine bunte Themenvielfalt geboten, die auf eine erfolgreiche Fortsetzung hoffen lässt.
Besonders interessant und hervorzuheben ist, dass sogar vermeintliche Randthemen außerordentlich gut besucht wurden und damit die Teilnehmer bestätigten, dass die Themenwahl trotz oder gerade wegen der Diversität als voller Erfolg zu verbuchen ist. An Tilman Börner und Golo Roden an dieser Stelle eine Gratulation und gleichzeitig auch ein Dankeschön für diese wunderbare Veranstaltung.
Ein persönlicher Gedanke und damit auch ein Fazit an dieser Stelle:
Nachdem z.B. die Besucher des Vortrages über Aufwandsschätzungen live Zeuge eines - nennen wir es einmal "Battles" - zwischen der Referentin Gilda Feller und Ralf Westphal wurden (der sicher nicht nur rein zufällig im völlig überfüllten Auditorium saß), drängt sich die Idee auf, derartige "Zufälle" in künftigen Veranstaltungen bewusst herbeizuführen. Nicht selten stoßen verschiedene Ideen aufeinander und nicht selten verbirgt sich hinter schlüssigen Argumenten lediglich eine einseitige Betrachtungsweise. Ansonsten möglicherweise eher trockene Präsentationen in eine Debatte zu verpacken wäre für die nächste DevCon die logische Konsequenz (und nicht zuletzt lehrreich sowie unterhaltsam für das Publikum zugleich).
Kurzum: Die Frage "Wozu?" wurde zweifelsfrei und überzeugend beantwortet. Bis zur nächsten DevCon!
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DevCon, TOP TECHNOLOGIES