Noch immer ein Geheimtipp? Microsoft Fakes auf der #dwx14

Mittlerweile sollte eigentlich jeder, der mit Visual Studio arbeitet, vom Microsoft Fakes Isolation Framework wissen. Es ist zwar noch immer lediglich in der Premium und der Ultimate SKU integriert, dafür aber arbeitet es nahtlos mit dem Visual Studio zusammen und ermöglicht wahre Zauberkunststücke beim Testen von .NET Komponenten. Im Vergleich zu bekannten Mocking Frameworks wie z.B. Rhino Mocks, moq oder NSubstitute verzeichnet Google Trends immerhin ein Ansteigen der Suchanfragen im Zusammenhang mit Microsoft Fakes.

Das Interesse an Rhino Mocks scheint demnach eher abnehmend zu sein sein, moq - eines der ältesten Frameworks - hält sich seit ca. 2011 auf konstant hohem Level. Das Interesse an Fakes schwankt zwar, bewegt sich aber immerhin auf gleichem Level wie das an NSubstitute, das seit Ende 2011 kontinuierlich steigt.

In dieser Session auf der #dwx14 wird den Interessierten und Einsteigern in dieses Thema ein erster Einblick gezeigt, so dass im Anschluss mit ungebremster Motivation von egal welcher Richtung nach Microsoft Fakes migriert werden kann. :)

 

Microsoft Touch Develop auf der #dwx14

Die TOP TECHNOLOGIES hat eine lange Historie, was das Thema Touch Develop betrifft. Bereits 2012 haben wir darüber berichtet, nachdem es kurz zuvor noch ein spaßiges April-Video von Microsoft gab, in dem das Thema verulkt wurde.

Seit dem hat sich viel getan. Touch Develop gibt es mittlerweile in der Version 3.2 auf dem Windows Phone und die Verfügbarkeit hat sich seit dem Sprung auf 3.x spürbar erhöht: Egal ob Windows Phone, Windows, Mac, iPhone, Android, Tablets jeder Art: Touch Develop kann überall verwendet werden – einen aktuellen Internet Browser vorausgesetzt.

Mittlerweile zieht es nicht mehr nur Spiele-Entwickler auf diese Plattform, sondern auch Entwickler von Tools und kleineren Business Apps. Auf der diesjährigen #dwx14 wird TOP TECHNOLOGIES zudem zeigen, wie einfach es ist, mittels Touch Develop auf dem Windows Phone Software zu entwickeln, mit der sich via Bluetooth sogar externe Geräte ansprechen lassen. Und mit “externe Geräte” meinen wir Roboter!

Touch Develop vereint gleich mehrere Eigenschaften unter einer Haube, die es zu einer ernstzunehmenden Möglichkeit haben heranreifen lassen, Software zu entwickeln: Plattformunabhängigkeit, die Möglichkeit Sensoren auszulesen und der kontextabhängige Editor, mit dem sich selbst auf kleinen Touch-Displays sehr schnell Ergebnisse erzielen lassen.

Diese Session bietet einen Einstieg mit Touch Develop  in die Zukunft der mobilen Softwareentwicklung.

Die #dwx14 - Vier Tage geballte Kompetenz

Auch dieses Jahr öffnet die Developer Week in Nürnberg ihre Pforten für interessierte Softwareentwickler aus den Bereichen .NET, Mobile- und Web-Development. Da mobile und Web-Entwicklung das .NET Framework natürlich nicht ausschließen, sind gewisse Überschneidungen nicht nur vorprogrammiert, sondern beabsichtigt. Denn diese Konferenz beschäftigt sich mit Themen und Lösungen. Positiv daran: Entgegen anderer Konferenzen, die häufig eine Tendenz zur Bildung von Produkt-/ Herstellerwerbeplattformen haben, trifft man hier auf die unterschiedlichsten Themen aus denen man sich sein individuelles Programm zusammenstellen kann. Der einzige Wehrmutstropfen dabei ist, dass manches Mal spannende Sessions parallel stattfinden (und wer hat schon einen Zeitumkehrer, um an mehreren Orten gleichzeitig sein zu können...).

Auch die TOP TECHNOLOGIES CONSULTING ist wieder dabei und dieses Mal breit mit verschiedensten Themen aufgestellt:

Mittwoch, 16.07.2014

Mit Touch Develop in die Zukunft der mobilen Software-Entwicklung

Es begann auf einem Windows Phone. Doch auch schon damals hatte Microsoft Research die Vision von einer kontext-basierten Entwicklungsumgebung, die überall läuft und Anwendungen generiert, die ebenfalls überall laufen. Das Ziel scheint erreicht. Oder?

Football, Poker, PM oder: Wir führen Scrum ein!

Ehrfurcht ergreift die meisten Entwickler-Teams, wenn es um die Frage danach geht, ob sie sich an Scrum orientieren sollten oder weiter klassisch „irgendwie“ Software entwickeln. Ist Scrum wirklich so streng, oder fördert es auch mit Spaß die Kreativität?

Unit Testing und Mocking mit Microsoft Fakes

Nach der „Produktifizierung“ von Moles hat das erste hauseigene Mocking-Framework von Microsoft den Sprung von MS Research in die Visual Studio Product Group geschafft und erleichtert Softwareentwicklern das Unit Testing seit Visual Studio 2012 Update 2 in den SKUs Premium und Ultimate. Ist es trotz dieser Einschränkung einen Blick wert?

Installer bauen leicht gemacht

Dass die Abkürzung von Windows Installer Xml für uns in Deutschland bei den meisten noch immer nicht zu einem Schmunzeln führt, liegt vor allem daran, dass dessen Bekanntheit noch zu wünschen übrig lässt. Wie leicht sich mit WiX Setups bauen lassen soll diese Session zeigen und ja, es darf auch geschmunzelt werden.

Die Developer Week findet statt vom 14. Bis 17. Juli 2014 im NCC Ost, Nürnberg. Sprechen Sie uns direkt an, falls Sie an vergünstigten Tickets interessiert sind!

 

Nach Hinten für alles offen. Open/Closed für Einsteiger

Ergänzend zu dem kurzen Artikel, den es hier zum Open/Closed Pattern bereits Ende 2012 gegeben hat, wurde nun die Aufzeichnung der dazu passenden Session auf der Developer Week 2013 auf Youtube veröffentlicht.

Viel Spaß beim Anschauen!

 

 

Die #dwx13 – Ein geglücktes Experiment?

Die Neue Mediengesellschaft lud dieses Jahr unter dem Titel “Developer Week 2013” Interessierte aus den Sparten .NET Entwicklung, Mobile Entwicklung und Web-Entwicklung zu einer Woche gespickt mit spannenden Themen und präsentiert von 120 Speakern nach Nürnberg ein. Erstmalig wurden dazu die drei Konferenzen MDC, WDC und DDC zusammengelegt und boten somit Entwicklern wie auch Testern, Managern und Designern die Chance, auch Abseits ihrer Komfortzone einfach mal schnuppern zu gehen.

Und das hat gewirkt. Die Resonanz aus dem Publikum hat gezeigt, dass es die Besucher auch zu themenfremde Gebiete gezogen hat. Die Neugier auf Technologien, die ansonsten weniger den eigenen Werkzeugkoffer füllen, hat die Entscheidung im nachhinein gerechtfertigt: Aus dieser Sicht ist das Experiment geglückt! Es zeigt aber auch, dass antrainiertes Scheuklappen-Denken langsam aufweicht und die Grenzen verschwimmen. Da beschäftigt sich der Java-Entwickler auf einmal mit Windows Clients und der Web-Entwickler entwirft Oberflächen für Smartphones.

Windows Entwickler freuen sich über Cross Plattform Development und alle lechzen nach sozialer Kompetenz. Wo früher die abgestandene Cola und die kalte Pizza Schreibtische von übernächtigten Entwickler zierten, wird heute nach der idealen Life-Work-Balance geforscht und irgendwo konnte man lesen: Weibliche Softwareentwicklerinnen trinken Bionade und ernähren sich vegan. Software Development ist hipp und so sind es auch die Tools, die Hardware und letztlich auch die Konferenzen.

Da weichen Bullet-Point Listen humoristischen Slideshows auf Megaleinwänden und es werden Touchdisplays smarter Devices mit modernen Projektoren an die Wand geworfen. Die Speaker werden zuvor mit Funkmikrofonen verkabelt und haben eine Stunde lang die Chance, sich wie Stars auf einer großen Bühne zu fühlen. Der eine oder andere hat die Gelegenheit auch genutzt und konnte dabei ein reichhaltiges Repertoire an zum Teil hochspezialisiertem Know-How präsentieren. Um Gauß gerecht zu werden sei aber auch erwähnt, dass das nicht allen gelungen ist.

Bei 120 Speakern ist es kaum möglich, ausschließlich bekannte Gesichter mit salonfähigen Themen auf das Publikum loszulassen. Während sich so auch Neueinsteiger freuen konnten, die Gelegenheit zu bekommen sich auf einer solchen Plattform zu profilieren, hatte dann halt derjenige Pech, der durch seine Session-Auswahl zumeist an die unerfahreneren Speaker geraten ist. So richtig polarisiert hat eigentlich keiner; lediglich der Vergleich zwischen Nicht-Clean-Code-Developern und Meth-Abhängigen in der Abschluss-Keynote von Ralf Westphal stieß auf Befremden. Aber auch das konnte den Inhalt der bilderreichen Präsentation gegen systemrelevante Größen nicht überschatten.

Unterm Strich lässt sich auf jeden Fall sagen: Die #dwx13 war ein geglücktes Experiment, das mit hochwertiger, technischer Unterstützung - und mit dem NCC Messezentrum auch in einer exklusiven Location - eine Konferenz der Superlative aus dem Boden gestampft hat! Die Vielfältigkeit der Sessions ließ kaum zu wünschen übrig und der Kontakt zu sowohl den Speakern als auch den Ausstellern führte zu interessanten Diskussionen und dem Austausch von Ideen und vielleicht sogar neuen Geschäftskontakten. Optimiert werden kann hier nur im Detail: Exklusive Abendveranstaltungen für ausschließlich “geladene Gäste” wirken selbst für hippe Entwickler etwas elitär und die ständige Suche nach den Sessions könnte entfallen, gäbe es eine eindeutigere Zuordnungen zu den Räumen – nicht jeder weiß wo Shanghai liegt… in dieser Hinsicht hat das NCC Messezentrum nicht nur das Treppenhaus mit Hogwarts gemein.

Die TOP TECHNOLOGIES hat sich riesig gefreut, an dem Event teilnehmen und dabei auch eigene Themen rund um Softwarearchitektur und –entwicklung präsentieren zu können. Auch im Mainstream konnten sich Themen wie z.B. die Near Field Communication (mit Windows 8 und Windows Phone 8), Testing mit dem eher wenig bekannten Microsoft Fakes Isolation Framework oder auch die an Einsteiger gerichtete Architektur-Session zum Thema Open/Closed Principle behaupten, fanden großen Anklang beim Publikum und führten zugleich zu neuen Anregungen. So soll es ja auch sein.

In diesem Sinne auch von uns ein ganz herzliches Dankeschön an die Besucher der #dwx13 im Allgemeinen und unserer Sessions im Speziellen! Natürlich gilt unser Dank auch der gelungenen Organisation der Konferenz und der wunderbaren Referenten-Betreuung!

Bis zur nächsten Developer Week in 2014.

Ankündigung: Die DWX 2013.

 

Wer in den letzten Jahren häufiger Entwickler-Konferenzen besucht hat, wird sich dieses Jahr über den Schritt der Neuen Mediengesellschaft Ulm freuen, die die drei spannendsten Konferenzen DDC, MDC und WDC zusammengelegt hat und damit eine Konferenz der Superlative anbietet. Etwa 200 Speaker werden in 40 Thementracks mit mehr als 250 Sessions verteilt auf drei Tage jedes Bit umkehren, jede Plattform auf Links ziehen, jede moderne Architektur durchleuchten und jeden Teilnehmer rundum mit den spannendsten Themen versorgen, die unsere Branche zu bieten hat.

Die TOP TECHNOLOGIES CONSULTING freut sich darauf auf der Developer Week 2013 mit eigenen Beiträgen dabei sein zu können:

Konferenztag 2

Session: Nach Hinten für alles offen: Open/Closed für Einsteiger
Track: Architektur, DDC, 11:45 - 12:45 Uhr
Speaker: Christian Jacob

Diese Session zeigt anhand eines für jeden nachvollziehbaren Beispiels das Open Closed Principle auf Basis des sog. Strategy Pattern und baut dabei pädagogisch sinnvoll auf folgende Lerneinheiten auf:

  • Die übliche Herausforderung
  • Die übliche Lösung (inkl. Schmerztabletten, denn DAS TUT WEH)
  • Die Erkenntnis und das Refactoring (Step by Step... uh Baby.... <- Sorry, ich konnte nicht widerstehen)
  • Die Lösung II (Erleuchtung garantiert!)

Session: Teilen kann so einfach sein!
Track: Cross-Plattform, MDC, 17:45 - 18:45 Uhr
Speaker: Marcus Jacob

Diese Session zeigt anhand einer Windows 8 und Windows Phone 8 Beispielanwendung, welche Voraussetzungen für Tap & Share via NFC und Bluetooth Datenübertragung notwendig sind und wie dieses Szenario implementiert werden kann. Dank der Portable Class Library natürlich auch mit größtmöglichem Code-Sharing, um schnell und einfach Apps für beide Welten zu entwickeln.

Konferenztag 3

Session: Vortäuschen geht (fast) immer schneller
Track: Tools, DDC, 15:00 - 16:00 Uhr
Speaker: Christian Jacob

'Attrapenbau leicht gemacht mit Stubs und Shims' wird das Thema dieser Session. Dass das Testen mit Mocks nicht nur Arbeit erleichtert, sondern auch die Performance steigert wird nachweislich zeigen: Vortäuschen geht (fast) immer schneller! 

 

Das war sie. Die #dndc11

Das war sie nun also. Die erste DotNet DevCon.

Nachdem zu Beginn des Jahres bekannt wurde, dass der Herausgeber des Fachmagazins dotnetpro plant, eine neue Entwicklerkonferenz ins Leben zu rufen und neben der BASTA!, der prio, der ADC, der VSOne und einigen anderen eine neue Plattform zu etablieren, auf der Entwickler sich weiterbilden können, stand die Frage im Raum: Wozu?

Doch schnell wurde klar: Während viele Konferenzen auf State of the Art, Visionen und Zukunft ausgerichtet sind, wird nicht allzu selten vergessen, die Entwickler dort abzuholen, wo sie gerade sind und genau da anzusetzen. Um diese Idee nicht auf ein fachspezifisches Thema zu reduzieren, bot die DevCon nach einer entsprechenden Auswahlphase gleich vier verschiedene Tracks an und bereicherte diese mit den unterschiedlichsten Themen:

- Sprachen
- Architektur
- Sharepoint&Daten
- ALM/Produktion

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Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

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