Verkaufsstart des neuen iPads, der ideale Moment um sich über etwas völlig anderes zu unterhalten!
Der geneigte Leser dieses Blogs wird sofort merken: “Das ist ja gar nicht der Christian, der da schreibt!” Stimmt, ich bin der Marcus, ebenfalls Mitarbeiter der TOP TECHNOLOGIES CONSULTING GmbH im Bereich der Softwarearchitektur und -entwicklung und werde von nun an hier und da ein paar Beiträge beisteuern. Meine Themenschwerpunkte werde vermutlich in Richtung Windows Phone Development und Windows Installer XML gehen aber wie so oft sind Ziele dazu da, um angepasst zu werden. Lassen wir uns also gemeinsam überraschen, was alles kommen wird.

Da bin ich doch vor 2 Wochen mit 2 Kollegen in Darmstadt auf der BASTA! Spring 2012 gewesen, um unter anderen einen sehr guten Windows Phone Workshop von Max Knor zu besuchen und treffe da natürlich auch wieder Dariusz Parys. Er trug an dem Abend ein Shirt mit dem “I love Windows Phone” Branding. Leider konnte er mir so ein Shirt nicht organisieren, dennoch hat es mich irgendwie inspiriert mit dem Thema Entwicklung für Windows Phone endlich einen entscheidenden Schritt voran zu kommen. Ich nutzte damit die Woche, um neben der Konferenz auch an meiner ersten App zu schreiben, die sich auch allmählich der Vollendung nähert. Weitere Informationen dazu in den nächsten Wochen.
Controls für die Welt
Eine vernünftige App Entwicklung bedarf natürlich auch einigen vernünftigen Controls und insbesondere einer vernünftigen Dokumentation, wie diese zu verwenden sind. Auf der Suche danach landet man für gewöhnlich beim “Silverlight for Windows Phone Toolkit”. Ohne dem Toolkit ist die Windows Phone Entwicklung gefühlt unmöglich, da die Control-Basisausstattung dem Kühlschrank eines Studenten entspricht: “Voller Hoffnung bald gefüllt zu werden”.
Um die dann aufkommende Frage zu beantworten, wie die Controls denn überhaupt eingesetzt werden, bietet sich das aktuellste – kostenlose – Ebook “Windows Phone Toolkit In Depth 2nd edition” von Boryana Miloshevska an. Das Buch versteht sich selbst als ein umfassendes Begleitwerk für jeden, der an Silverlight für Windows Phone Entwicklung interessiert ist und dafür das genannte Toolkit verwendet. Es werden sämtliche Controls in aller Tiefe beschrieben:
- Was können sie
- Wie werden sie eingebunden
- Best Practices für die Verwendung
- Beispielcode
...und alles for free! Wer ernsthaft Apps für Windows Phone entwickeln möchte, kommt um dieses Buch eigentlich gar nicht herum, mit Ausnahme er ist gewillt sich die Nächte mit Bing und Co. zu vertreiben, um sich das Wissen manuell anzueignen.
Wenn Metro draufsteht, sollte auch Metro drin sein!
Controls und das Wissen wie sie implementiert werden ist in der Windows Phone Welt aber nicht das Einzige was man braucht um Apps zu schreiben, die sich einfach gut anfühlen. Microsoft hat mit Windows Phone Metro eingeführt; für die Einen eine Richtlinie, die auf Jack Sparrow Art mal mehr oder weniger gut umgesetzt wird, für die Anderen beinahe schon ein Lebensgefühl.
Wer Metro sieht, weiß sofort dass es Metro ist, es besticht durch seine Leichtigkeit und Übersichtlichkeit. Man hört auch immer wieder, dass jetzt jeder hübsche Apps entwickeln kann, weil Metro dafür ganz von alleine sorgt, aber genau da wird Jack Sparrow zum Piraten, denn wer sich nicht an die Standards hält, hat ganz schnell eine App produziert, die eben doch gruselig aussieht. Metro-ähnlich aber irgendwie nicht so ganz.
Jeff Wilcox hat dafür einen Metro Designguide für Entwickler veröffentlicht, der wunderbar zusammenfasst woran man alles denken sollte, wenn seine App zum richtigen Metroversum gehören soll. Ich habe mich bei meiner App auch zunächst gefragt, warum die Texte eigentlich so weit links sind und nicht bündig dort, wo ich sie erwartet hätte. Muss ich etwa die Margins verändern? Nein! Einfach das Style Attribut des TextBlock Controls anpassen und auf “PhoneTextNormalStyle” setzen und schon ist der Text dort, wo er hin gehört. Jeff hat hier sehr viele Themen zusammengefasst und auf einer Seite veröffentlich, die sich auch prima ausdrucken lässt, was bei der offiziellen Microsoft Dokumentation aufgrund ihrer vielen Subpages eher aufwändig ist.
Zusammengefasst ...
...lässt sich also sagen, dass der ambitionierte Windows Phone Entwickler anfangen wird Spaß zu haben, wenn die ersten guten Rezensionen für seine App eingehen. Hält er sich an die Design Standards, dann wird dies alleine dadurch schon sehr schnell passieren. Alles was er somit braucht sind das Windows Phone Toolkit, das dazugehörige Ebook und der Metro Designguide – “Zum Mitnehmen bitte!” ;-)
Dass Microsoft vorhat, den Team Foundation Server auch als Cloudservice anzubieten, ist erst einmal nichts Neues. Dass vor kurzem eine erste Preview veröffentlicht wurde, haben viele aber noch nicht bemerkt.
Unter http://www.tfspreview.com ist es nun möglich, sich für die Preview zu registrieren. Falls man einer der Glücklichen ist, der bereits über einen Invitation-Code verfügt, präsentiert sich nach Anlegen eines Team Projektes die Website wie folgt:
Die Authentifikation führt gegenwärtig über eine Windows Live ID.
TIPP: Wer über mehrere Live IDs verfügt und Probleme damit hat, sich anzumelden, da die Website sich nicht davon überzeugen lässt, die ID zu wechseln, probiere einfach mal den InPrivate-Modus des Internet Explorers.
Von hier aus kann die URL zur TFS Instanz eingesehen, so wie neue Team Projekte angelegt werden. Der Rest dient eher dem Erlernen des Umgangs mit dem TFS, bietet eine Feedback-Möglichkeit und – ganz typisch einer Preview – einen Bereich zum Erstellen eines Invitation Codes, der sich fünf Mal verwenden lässt.
Drei Invitations stünden noch zur Verfügung. Wer also daran interessiert ist, schreibe einfach einen Kommentar. Ansonsten der Wink mit dem Zaunpfahl: In Kürze startet in Darmstadt die diesjährige BASTA! Spring. Christian Binder wird dort durch die ALM Days führen und sicherlich auch weitere Invitation Codes verteilen.
In der Woche vom 21.02. bis zum 25.02.2011 findet die BASTA! Spring 2011 statt. Wer als Alumni schon einmal auf einer BASTA! Konferenz gewesen ist, hat die Chance auf ein "Gratis" intellibook, welches auf Basis der Ubuntu 10.10 Netbook Edition bereits mit der adobe Air Applikation intellibook betankt ist. Damit haben Abonnenten verschiedener Magazine des S&S Verlages (z.B. des dotnet Magazins) und auch BASTA! Besucher Zugriff auf die Unterlagen der BASTA! sowie (im Fall der Abonnenten) auf die elektronischen Ausgaben aller Artikel.
Was aber eigentlich interessant sein dürfte für Besucher der Sessions, die evtl. kein eigenes Notebook mitgebracht haben und sich nun fragen, was sie mit einem Netbook auf Linux-Basis in .NET Sessions anfangen sollen (außer zu twittern), dem sei gesagt: Mit MonoDevelop steht eine Entwicklungsumgebung ähnlich dem Visual Studio zur Verfügung, mit dem sich viele Demos nachvollziehen lassen.
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