Visual Studio 2010 "On The Go"

Bevor dieser Tag endgültig in die Geschichte eingehen wird, denke ich, dass sich der geneigte Leser noch schnell folgendes Video anschauen sollte. Es zeigt die Visual Studio 2010 "On The Go" Edition: Visual Studio for Windows Phone ON the Windows Phone...

 

Visual Studio 2010 Lizenzen für Partner. Was ändert sich?

Arabind Coomaraswamy hat im Januar einen kleinen Beitrag verfasst, in dem er erklärt, was sich von Visual Studio 2008 auf Visual Studio 2010 für Partner ändert.

Hier gibt es eine übersichtliche Matrix. Das wesentlich spannende dabei ist, dass die bisherige Development Edition dabei durch die Premium Edition ersetzt wird. Partner können auf die Ultimate Edition mit immerhin 20% Discount aktualisieren (über das Open Business Volume Licensing Program).

Wenn weitere Unklarheiten bestehen, finden sich auf der Seite Email-Adressen und Telefonnummern der richtigen Ansprechpartner.

 

 

Roaming Profiles Reloaded - Verantwortung bei dem, der es besser weiß

Administratoren kennen das Problem: Roaming Profiles sind in der Größe begrenzt und die Startdauer des Systems hängt stark davon ab, wieviele Dateien sich darin befinden und wie hoch die Pingzeit ist. Viele kleine Dateien erhöhen bei hoher Pingzeit das Laden des Profils erheblich, während gleichzeitig die Profilgrenze regelmäßig von verschiedenen Applikationen gesprengt wird.

Schon immer gibt es daher die Möglichkeit, über Gruppenrichtlinien einzelne Verzeichnisse vom Roaming auszuschließen. Das Problem: Es ist nicht transparent, wo eine Applikation was für Verzeichnisse ablegt und wozu sie dienen. Das "Wo" und "Was" kann ein Paketierer noch herausfinden (was aber mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist und daher kaum jemand tut) aber über das "Wozu" kann meistens nicht einmal der Fachanwender etwas sagen.

Und damit ist häufig der Grundstein für ein Problem gelegt, das erst viel später zum Tragen kommt und den Anwender - wenn er sich mal wieder nicht abmelden kann, da der Profilspeicherplatz überschritten wurde und das ProQuota-Tool von Microsoft noch immer keine Hilfe bei der Lösung des Problems ist, oder das Anmelden auch mal zehn Minuten dauert - an der Idee eines Roaming-Profiles zweifeln lässt. Dabei kann die Technologie nichts dafür. Sie hat sogar deutliche Vorteile:

  • Daten aus dem Profil unterliegen dadurch einer automatischen Datensicherung, da sie beim Abmelden auf den Server kopiert werden.
  • Bei der Anmeldung an einem anderen Computer erhält der Anwender die gleichen Daten und Einstellungen und kann wie gewohnt arbeiten.

Dennoch: Das Grundproblem bleibt.

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Formatvorlagen FTW

Auch (oder gerade) als Entwickler ist man nicht davor gefeit, mitunter einiges an Dokumenten verwalten zu müssen dürfen. Wenn es um (funktionale) Spezifikationen, Whitepaper, Pflichtenhefte, Anforderungsdokumente und Abnahmedokumente geht, fällt es allerdings vielen schwer, über den Inhalt hinaus ein konsistentes Layout im Dokument selbst zu realisieren, geschweige denn über viele Dokumente hinweg.

Dabei macht es einem Microsoft Office wirklich leicht, in diesem Zusammenhang ein einheitliches Bild zu entwickeln und gleichzeitig enorm Zeit zu sparen. Vorbei sind die Zeiten, alles von Hand formatieren zu müssen. Und das übrigens schon seit Jahren. Doch noch immer wissen viele nicht, welche Power hinter den paar vorgefertigten Formatvorlagen der normal.dot schlummert.

Ich kann nur empfehlen, sich ausgiebig damit zu beschäftigen. Für Word-Nutzer ist das ein klares Must-Know Feature.

Outlook als Verbindung zwischen dem Kunden und der Entwicklung

Viele von uns kennen das: Ein Kunde schickt uns eine Email mit Informationen zu einem Fehler, den er in unserer Software gefunden hat. Oder eine Anforderung für eine Software, die es zu entwickeln gilt. Worum auch immer es sich handelt, die Frage, die wir uns jetzt stellen lautet: Wohin mit dieser Email? Während sich aus der Email i.d.R. direkt eine Aufgabe ableitet, betrifft diese allerdings meist die Softwareentwicklung. Die Rückmeldung zum Status der Aufgabe oder das Ergebnis selbst regelt aber wiederum der Kundenkontakt. Wir sprechen also von zwei verschiedenen Welten, die es miteinander zu vereinen gilt: Nach draußen der Kunde, nach drinnen die Softwareentwicklung.

Genau diesen Spagat weiß das Outlook Addin eXtremeEmails der australischen Firma SSW zu meistern. Es setzt auf Outlook auf und nutzt es, um Entwicklungsaufgaben aus einer gewohnten Oberfläche heraus zu verwalten und darüber hinaus - wenn gewünscht - auch mit einem vorhandenen Microsoft Team Foundation Server zu verbinden. Das Addin ist kostenlos und wird begleitet von Einführungsvideos, Assistenten und ausführlicher Dokumentation. Wer sich schon immer gefragt hat, wozu man aus einem Program heraus, in dem sowieso die ganzen Aufgaben eintreffen, immer in andere Programme zur Verwaltung wechseln sollte, der wird hier u.U. eine Lösung finden.

Whitebox Testing, Heisenberg Wanzen und jetzt neu: Der SpecExplorer 2010

Spätestens mit Erscheinen der Microsoft Visual Studio Team System 2005 Team Tester Edition wurde deutlich, dass Microsoft sich intensiv mit der Thematik beschäftigt, wie es den Entwicklern einfacher gemacht werden kann, Code zu testen.

Seit dem hat sich viel getan. Dass neben den bereits kommerziell verfügbaren Produkten aus der Visual Studio Reihe auch weitere Tools in den "Startlöchern" stehen, ist hingegen nicht vielen bekannt. Microsoft veröffentlicht aus dem Research-Bereich und den sog. DevLabs hin und wieder Tools und Programme, die sich noch in der Forschungsphase befinden. Es kommt allerdings auch vor, dass sie dabei bereits intern produktiv genutzt werden.

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Neues Web-Publishing in Visual Studio 2010

Wer schon einmal mittels Visual Studio eine Website veröffentlicht hat, kennt die verschiedenen Möglichkeiten. Im Wesentlichen sind diese auf FTP, Filesystem oder Frontpage Server Extensions begrenzt. Nachdem hoffentlich keiner mehr letzteres benutzt, kennt sicher auch jeder die Probleme, die es mit der FTP-basierten Veröffentlichung gibt: Es dauert länger als wie man denkt. Darüber hinaus ist es eine Herausforderung, eine Strategie zu entwickeln, die es Möglich macht, eine Website auf verschiedene Hoster zu verteilen ohne jedes Mal neue Credentials eingeben und die web.config anpassen zu müssen (z.B. in Hinsicht auf einen Sql Connectionstring).

Mit Visual Studio 2010 wird das Web Deployment einfacher, besser und vor allem schneller.

  • Es kann für jedes Szenario ein eigenes Veröffentlichungs-Profil erstellt werden.
  • Neben FPSE, File und FTP kommt das neue 1-Click Publishing hinzu.
  • FTP Publishing ist jetzt richtig schnell!
  • Transform Files passen web.config Einstellungen je Konfiguration an.
  • Sql-Datenbanken können auch veröffentlicht werden (Schema und/oder Daten).

Besonders in Hinsicht auf das 1-Click Publishing sind die Blog-Posts von Vishal Joshi und Scott Forsyth zu empfehlen. 

UPDATE:

Wie mir von Vishal erklärt wurde, steht das automatische Sql-Update während der Veröffentlichung der Website nur beim 1-Click Publish via MSDeploy zur Verfügung. Obwohl die Einstellungen dazu auch unabhängig davon gemacht werden können, findet das Update bei der Veröffentlichung via FTP nicht statt. Dafür gibt es aber die Möglichkeit über den Server-Explorer die Datenbank zu veröffentlichen (server explorer > DataBase Connections > My DB > Publish to Provider).

Außerdem funktioniert die Veröffentlichung via FTP zurzeit nicht korrekt, wenn der Hoster das Löschen ein oder mehrerer Dateien und/oder Verzeichnisse verbietet und im Konfigurationsdialog ausgewählt wurde, dass vor der Veröffentlichung die Dateien und Verzeichnisse auf dem Server gelöscht werden sollen. Aufgrund eines Fehlers (nämlich dass die entsprechenden Dateien und/oder Verzeichnisse nicht gelöscht werden konnten) bricht der Veröffentlichungsvorgang an dieser Stelle ab. Microsoft überlegt, ob dafür ein Work Around entwickelt wird.

Visual Studio 2010 Professional gewinnen

Unter den Tweets meiner Freunde las ich neulich:

"Grad gehört: Amazon Klaut Computing, hoffentlich werden die bald erwischt"

Ich vermute, das ist der Grund, warum Microsoft zu einer ungewöhnlichen Methode gegriffen hat, um das Thema Cloud Computing im Kontext mit Windows Azure den Entwicklern näher zu bringen. Und was ist der beste Weg, schnell zu verstehen, worum es beim Cloud Computing geht? Richtig. Machen!

Daher läuft bis zum 10. November 2009 ein Gewinnspiel, dessen Ziel es ist, eine funktionsfähige Cloud Computing Anwendung auf der Windows Azure Plattform zu veröffentlichen. Und um den Einstieg zu erleichtern, gibt es ein offizielles Tutorial von MSDN Experte Dariusz Parys, das einem alle dazu notwendigen Schritte ausführlich erläutert und sogar eine Beispielanwendung zur Verfügung stellt. Denn letztlich ist es egal, um was es sich bei der Anwendung handelt, solange sie funktioniert.

Viel Spaß beim Ausprobieren und viel Glück beim Gewinnspiel!

Doppelte Menüeinträge nach Installation der Database Edition GDR 2

Im April wurde bereits darüber berichtet und mittlerweile haben vermutlich schon alle, die es betrifft, ihr Visual Studio 2008 Database Edition auf das GDR 2 aktualisiert. Als Ergebnis sollte im Help/About Dialog dafür die Versionsnummer 9.1.40413.0 erscheinen. Details dazu hier.

Unter Umständen beobachten einige aber auch das Phänomen doppelter Einträge unterhalb des Data-Menüs. Das kommt daher, das das GDR "side-by-side" zur Version 2008 installiert wird. Gert Draper hat dazu bereits eine Anleitung gepostet, wie sich das Problem beheben lässt.

Hier die Vorgehensweise:

1. Visual Studio schließen

2. Einen Kommandozeilenprompt administrativ öffnen

3. Folgende Befehle starten

"%ProgramFiles%\Microsoft Visual Studio 9.0\DBPro\DBProRepair.exe" RemoveDBPro2008

"%ProgramFiles%\Microsoft Visual Studio 9.0\Common7\IDE\devenv.exe" /ResetUserData

4. Visual Studio neu starten

Im Falle eines 64 Bit Betriebssystems müssen folgende Befehle gestartet werden:

"C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 9.0\DBPro\DBProRepair.exe" RemoveDBPro2008

"C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 9.0\Common7\IDE\devenv.exe" /ResetUserData

 

Developers, Developers, Developers, Developers

Die wenigsten, die das hier lesen, werden live dabei gewesen sein, als steveb diese berühmten Worte auf einer PDC zu einem Mantra werden ließ. Jetzt zieren diese Worte den Umschlag des Ebooks, das Microsoft dieser Tage kostenlos veröffentlicht und in dem sich alle bisherigen Artikel des Portals {You shape} it befinden.

Gestaltung und Koordination lagen bei Derek Hatchard und Dirk "ein Tastenfeld läd zur Eingabe von Codes ein" Primbs. Das 167 Seiten starke Buch kann auch kostenpflichtig als Paperback bestellt werden.

Dies sind einige der allesamt sehr spannenden Themen, die zum Teil sehr detailliert beleuchtet werden:

  • Working with Brownfield Code
  • Getting Started with Continuous Integration
  • C# Features You Should Be Using
  • Innovate with Silverlight 2
  • Creating Usefull Installers with Custom Actions

 

Und hier kann die elektronische Variante des Buches kostenlos heruntergeladen werden.

Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

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