Formatvorlagen FTW

Auch (oder gerade) als Entwickler ist man nicht davor gefeit, mitunter einiges an Dokumenten verwalten zu müssen dürfen. Wenn es um (funktionale) Spezifikationen, Whitepaper, Pflichtenhefte, Anforderungsdokumente und Abnahmedokumente geht, fällt es allerdings vielen schwer, über den Inhalt hinaus ein konsistentes Layout im Dokument selbst zu realisieren, geschweige denn über viele Dokumente hinweg.

Dabei macht es einem Microsoft Office wirklich leicht, in diesem Zusammenhang ein einheitliches Bild zu entwickeln und gleichzeitig enorm Zeit zu sparen. Vorbei sind die Zeiten, alles von Hand formatieren zu müssen. Und das übrigens schon seit Jahren. Doch noch immer wissen viele nicht, welche Power hinter den paar vorgefertigten Formatvorlagen der normal.dot schlummert.

Ich kann nur empfehlen, sich ausgiebig damit zu beschäftigen. Für Word-Nutzer ist das ein klares Must-Know Feature.

Outlook als Verbindung zwischen dem Kunden und der Entwicklung

Viele von uns kennen das: Ein Kunde schickt uns eine Email mit Informationen zu einem Fehler, den er in unserer Software gefunden hat. Oder eine Anforderung für eine Software, die es zu entwickeln gilt. Worum auch immer es sich handelt, die Frage, die wir uns jetzt stellen lautet: Wohin mit dieser Email? Während sich aus der Email i.d.R. direkt eine Aufgabe ableitet, betrifft diese allerdings meist die Softwareentwicklung. Die Rückmeldung zum Status der Aufgabe oder das Ergebnis selbst regelt aber wiederum der Kundenkontakt. Wir sprechen also von zwei verschiedenen Welten, die es miteinander zu vereinen gilt: Nach draußen der Kunde, nach drinnen die Softwareentwicklung.

Genau diesen Spagat weiß das Outlook Addin eXtremeEmails der australischen Firma SSW zu meistern. Es setzt auf Outlook auf und nutzt es, um Entwicklungsaufgaben aus einer gewohnten Oberfläche heraus zu verwalten und darüber hinaus - wenn gewünscht - auch mit einem vorhandenen Microsoft Team Foundation Server zu verbinden. Das Addin ist kostenlos und wird begleitet von Einführungsvideos, Assistenten und ausführlicher Dokumentation. Wer sich schon immer gefragt hat, wozu man aus einem Program heraus, in dem sowieso die ganzen Aufgaben eintreffen, immer in andere Programme zur Verwaltung wechseln sollte, der wird hier u.U. eine Lösung finden.

Whitebox Testing, Heisenberg Wanzen und jetzt neu: Der SpecExplorer 2010

Spätestens mit Erscheinen der Microsoft Visual Studio Team System 2005 Team Tester Edition wurde deutlich, dass Microsoft sich intensiv mit der Thematik beschäftigt, wie es den Entwicklern einfacher gemacht werden kann, Code zu testen.

Seit dem hat sich viel getan. Dass neben den bereits kommerziell verfügbaren Produkten aus der Visual Studio Reihe auch weitere Tools in den "Startlöchern" stehen, ist hingegen nicht vielen bekannt. Microsoft veröffentlicht aus dem Research-Bereich und den sog. DevLabs hin und wieder Tools und Programme, die sich noch in der Forschungsphase befinden. Es kommt allerdings auch vor, dass sie dabei bereits intern produktiv genutzt werden.

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Neues Web-Publishing in Visual Studio 2010

Wer schon einmal mittels Visual Studio eine Website veröffentlicht hat, kennt die verschiedenen Möglichkeiten. Im Wesentlichen sind diese auf FTP, Filesystem oder Frontpage Server Extensions begrenzt. Nachdem hoffentlich keiner mehr letzteres benutzt, kennt sicher auch jeder die Probleme, die es mit der FTP-basierten Veröffentlichung gibt: Es dauert länger als wie man denkt. Darüber hinaus ist es eine Herausforderung, eine Strategie zu entwickeln, die es Möglich macht, eine Website auf verschiedene Hoster zu verteilen ohne jedes Mal neue Credentials eingeben und die web.config anpassen zu müssen (z.B. in Hinsicht auf einen Sql Connectionstring).

Mit Visual Studio 2010 wird das Web Deployment einfacher, besser und vor allem schneller.

  • Es kann für jedes Szenario ein eigenes Veröffentlichungs-Profil erstellt werden.
  • Neben FPSE, File und FTP kommt das neue 1-Click Publishing hinzu.
  • FTP Publishing ist jetzt richtig schnell!
  • Transform Files passen web.config Einstellungen je Konfiguration an.
  • Sql-Datenbanken können auch veröffentlicht werden (Schema und/oder Daten).

Besonders in Hinsicht auf das 1-Click Publishing sind die Blog-Posts von Vishal Joshi und Scott Forsyth zu empfehlen. 

UPDATE:

Wie mir von Vishal erklärt wurde, steht das automatische Sql-Update während der Veröffentlichung der Website nur beim 1-Click Publish via MSDeploy zur Verfügung. Obwohl die Einstellungen dazu auch unabhängig davon gemacht werden können, findet das Update bei der Veröffentlichung via FTP nicht statt. Dafür gibt es aber die Möglichkeit über den Server-Explorer die Datenbank zu veröffentlichen (server explorer > DataBase Connections > My DB > Publish to Provider).

Außerdem funktioniert die Veröffentlichung via FTP zurzeit nicht korrekt, wenn der Hoster das Löschen ein oder mehrerer Dateien und/oder Verzeichnisse verbietet und im Konfigurationsdialog ausgewählt wurde, dass vor der Veröffentlichung die Dateien und Verzeichnisse auf dem Server gelöscht werden sollen. Aufgrund eines Fehlers (nämlich dass die entsprechenden Dateien und/oder Verzeichnisse nicht gelöscht werden konnten) bricht der Veröffentlichungsvorgang an dieser Stelle ab. Microsoft überlegt, ob dafür ein Work Around entwickelt wird.

Visual Studio 2010 Professional gewinnen

Unter den Tweets meiner Freunde las ich neulich:

"Grad gehört: Amazon Klaut Computing, hoffentlich werden die bald erwischt"

Ich vermute, das ist der Grund, warum Microsoft zu einer ungewöhnlichen Methode gegriffen hat, um das Thema Cloud Computing im Kontext mit Windows Azure den Entwicklern näher zu bringen. Und was ist der beste Weg, schnell zu verstehen, worum es beim Cloud Computing geht? Richtig. Machen!

Daher läuft bis zum 10. November 2009 ein Gewinnspiel, dessen Ziel es ist, eine funktionsfähige Cloud Computing Anwendung auf der Windows Azure Plattform zu veröffentlichen. Und um den Einstieg zu erleichtern, gibt es ein offizielles Tutorial von MSDN Experte Dariusz Parys, das einem alle dazu notwendigen Schritte ausführlich erläutert und sogar eine Beispielanwendung zur Verfügung stellt. Denn letztlich ist es egal, um was es sich bei der Anwendung handelt, solange sie funktioniert.

Viel Spaß beim Ausprobieren und viel Glück beim Gewinnspiel!

Doppelte Menüeinträge nach Installation der Database Edition GDR 2

Im April wurde bereits darüber berichtet und mittlerweile haben vermutlich schon alle, die es betrifft, ihr Visual Studio 2008 Database Edition auf das GDR 2 aktualisiert. Als Ergebnis sollte im Help/About Dialog dafür die Versionsnummer 9.1.40413.0 erscheinen. Details dazu hier.

Unter Umständen beobachten einige aber auch das Phänomen doppelter Einträge unterhalb des Data-Menüs. Das kommt daher, das das GDR "side-by-side" zur Version 2008 installiert wird. Gert Draper hat dazu bereits eine Anleitung gepostet, wie sich das Problem beheben lässt.

Hier die Vorgehensweise:

1. Visual Studio schließen

2. Einen Kommandozeilenprompt administrativ öffnen

3. Folgende Befehle starten

"%ProgramFiles%\Microsoft Visual Studio 9.0\DBPro\DBProRepair.exe" RemoveDBPro2008

"%ProgramFiles%\Microsoft Visual Studio 9.0\Common7\IDE\devenv.exe" /ResetUserData

4. Visual Studio neu starten

Im Falle eines 64 Bit Betriebssystems müssen folgende Befehle gestartet werden:

"C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 9.0\DBPro\DBProRepair.exe" RemoveDBPro2008

"C:\Program Files (x86)\Microsoft Visual Studio 9.0\Common7\IDE\devenv.exe" /ResetUserData

 

Developers, Developers, Developers, Developers

Die wenigsten, die das hier lesen, werden live dabei gewesen sein, als steveb diese berühmten Worte auf einer PDC zu einem Mantra werden ließ. Jetzt zieren diese Worte den Umschlag des Ebooks, das Microsoft dieser Tage kostenlos veröffentlicht und in dem sich alle bisherigen Artikel des Portals {You shape} it befinden.

Gestaltung und Koordination lagen bei Derek Hatchard und Dirk "ein Tastenfeld läd zur Eingabe von Codes ein" Primbs. Das 167 Seiten starke Buch kann auch kostenpflichtig als Paperback bestellt werden.

Dies sind einige der allesamt sehr spannenden Themen, die zum Teil sehr detailliert beleuchtet werden:

  • Working with Brownfield Code
  • Getting Started with Continuous Integration
  • C# Features You Should Be Using
  • Innovate with Silverlight 2
  • Creating Usefull Installers with Custom Actions

 

Und hier kann die elektronische Variante des Buches kostenlos heruntergeladen werden.

Visual Studio 2010 Beta 1 ab sofort verfügbar für MSDN Subscriber

VSTS 2010 kann ab sofort von MSDN Subscribern aus dem Benefit Portal heruntergeladen werden. Hier der Blogeintrag dazu von Somasegar. Die Dokumentation dazu gibt es hier. Allen anderen stellt Microsoft die Betaversion der neuen Entwicklungsumgebung ab Mittwoch zum Download bereit.

 

Visual Studio 2010 Beta 1 ab 18.05.2009 für MSDN Subscriber

In drei Tagen ist es soweit und Microsoft öffnet die Pforten für alle MSDN Subscriber für die Beta 1 des Visual Studio 2010. Diese Neuigkeit gab heute Jihad Dannawi bekannt, der als Developer Tools Solution Specialist bei Microsoft arbeitet. Besonders im Bereich Testing hat sich einiges getan und natürlich werden viele auch gespannt auf die neue WPF-basierte Oberfläche gespannt sein.

Wer gleich am Montag selbst einen Blick auf die neue Version der Microsoft Entwicklungsumgebung werfen will, sollte sich diesen Link als Favorit ablegen.

Team Build, Web Applications und Verzeichnisstrukturen bei mehreren Projekten

Zu verschiedenen Theman lassen sich im Internet verschiedene Lösungsansätze finden. Was aber, wenn sich ein Thema zusammensetzt aus verschiedenen Puzzleteilen? Dann bleibt einem häufig nichts anderes übrig, als sich Lösungs-Puzzleteile zu verschaffen, die Verzahnung mit einer Feile passend zu schleifen und zu hoffen, dass das Gesamtbild noch dem entspricht, was auf der Spezifikation Verpackung (um der Analogie treu zu bleiben) abgebildet war.

Ziel ist es, eine Solution, die aus mehreren Projekten besteht, mittels Team Build automatisch bauen zu lassen und dabei in der Drop-Location nicht alle Binaries in einem einzigen Verzeichnis zu erhalten sondern in einer vorgegebenen Verzeichnisstruktur, die nach Projekten getrennt eine gewisse Übersichtlichkeit bietet. Neben Konsolen- und Winform-Anwendungen befinden sich darunter auch Web-Anwendungen. Daraus ergeben sich drei Teilprobleme:

  1. Bauen mehrerer Projekte innerhalb einer Solution
  2. Erhalt einer Verzeichnisstruktur
  3. Team Build und Web-Anwendungen

 

Während sich der erste Punkt leicht selbst herausfinden lässt, fängt es bei zweiterem an, kompliziert zu werden. Zum Glück hat Aaron Hallberg dazu eine Beschreibung parat, die aufzeigt, wie eine Verzeichnisstruktur erhalten werden kann. Seit Orcas (Team Foundation Server 2008) gibt es in der Team Build Konfiguration die Eigenschaft CustomizableOutDir, über die gesteuert werden kann, dass das Zielverzeichnis vom Benutzer konfiguriert wird:

<CustomizableOutDir>true</CustomizableOutDir>

 

In dem Moment, in dem diese Eigenschaft gesetzt ist, schleift Team Build die Standardeinstellung nicht mehr in die Eigenschaft OutDir durch. Jetzt muss sie entsprechend selbst in den Projekt-Dateien konfiguriert werden (wobei das jeweilige Projekt natürlich sowohl weiterhin lokal als auch über Team Build gebaut werden können muss):

<!--<OutputPath>bin\Debug\</OutputPath>-->

<OutputPath Condition=" '$(TeamBuildOutDir)'=='' ">bin\Debug\</OutputPath>

<OutputPath Condition=" '$(TeamBuildOutDir)'!='' ">$(TeamBuildOutDir)My\Custom\Structure\ProjectSolution</OutputPath>

 

Befindet sich unter den Projekten auch eine Web-Anwendung, dann scheitert Team Build in dem Moment an der Aufgabe, wenn die Web Deployment Projects hinzukommen. Hintergrund ist, dass die WDP die Ausgabe der Web-Anwendung im bin-Verzeichnis erwarten, sie nach dem Team Build Prozess dort aber nicht zu finden sind.

Aaron zeigt in seinem Blog ebenfalls, wie dieses Problem gelöst werden kann, wobei der V1-Ansatz auch mit Orcas funktioniert. Genau wie oben lässt sich dann über die OutputPath Eigenschaft in dem WDP-Projektfile die Verzeichnisstruktur für die Drop Location festlegen.

Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

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