Custom Windows Forms Controls und die ToolBox. Spass beiseite...

Wer schon einmal ein eigenes Control entwickelt hat, kennt die Situation eventuell: Wie bekomme ich das Control sauber in die ToolBox?

Wer sogar in einem Team arbeitet fragt sich mitunter auch: Wie verteile ich meine Controls an mein Team?

Gleich vorweg: Dieser Blogpost behandelt das Problem, dass es mit dem Visual Studio 2010 SP1 SDK unmöglich erscheint, VSIX-Pakete mit ToolBox Controls für .NET 3.5 Projekte zu erstellen (oder besser: Projekte, die auf eine Runtime früher als .NET 4.0 setzen).1

Das Intro nimmt es bereits vorweg: Ein mögliches Werkzeug, um Controls zu verteilen, nennt sich VSIX. Dabei handelt es sich um ein Paketformat von Microsoft, das im Prinzip nichts weiter ist, als eine ZIP komprimierte Datei deren Inhalt sich neben den zu verteilenden Assemblies auch aus Konfigurations- und Metadaten zusammensetzt. Am meisten hat der Entwickler natürlich Spass an solchen Daten, wenn es dafür eine Konfigurationsoberfläche gibt. Und die gibt es tatsächlich!

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TFS 2010. Schädling oder Pfau?

200px-DoNotFeedTroll_svgVor kurzem wurde von einigen renommierten Softwareentwicklern und –architekten ein Blogpost von Derek Hammer via Twitter verbreitet, in dem Derek feststellt, dass sich der Team Foundation Server zerstörerisch auf unsere Entwicklungskapazitäten auswirkt.

Neben der generalisierten Aussage “TFS Sucks” geht Derek allerdings auch im Einzelnen auf die Standbeine des Microsoft ALM Werkzeuges ein: Version Control, Bug Tracking, Project Management, Build System und Integration.

Während ich einige seiner Kritikpunkt nachvollziehen kann, sehe ich andere wiederum eher kritisch. Mein Feedback auf Twitter, es handele sich hier um gefährliches Halbwissen zog entsprechend die Nachfrage von Ralf Westphal nach sich, ob ich argumentativ den TFS “gebührend zu einem Pfau der technischen Führerschaft und Offenheit” machen könne. Obwohl es nicht meine Absicht war, den Eindruck zu erwecken, es handele sich beim Team Foundation Server um einen Pfau (ganz gleich ob führend oder offen), habe ich natürlich nichts dagegen, dennoch einige Halbwahrheiten näher zu beleuchten.

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Evolvierbare Software. Geschlossen für Erweiterung, Offen für Veränderung?

Ralf philosophiert in seinem aktuellen Blog-Eintrag über sich entwickelnde Softwarestrukturen und versucht dabei eine Analogie zur Evolution im Speziellen und zur Natur im Allgemeinen aufzubauen. 

Während seine Gedanken in der Basis sicher richtig sind und sich daraus Vieles ableiten lässt, sollte dabei ein wichter Punkt nicht vergessen werden: Obwohl die Natur unzählbare Iterationen Zeit hatte, um sich in ihrer Vielfalt bis zu dem heutigen Stand zu entwickeln, gibt es dennoch immer wieder "Bugs" - und damit meine ich nicht diese kleinen possierlichen Tierchen, die einst in einem Großrechner ihr Unwesen trieben.

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Empfehlung: Mehr Porno, weniger Erotik in der Programmierung.

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich tatsächlich diese Überschrift wähle. Mir ist bereits beim Schreiben klar, dass ich die nächsten Wochen vermutlich mit dem Löschen von Spam-Kommentaren verbringen werde. Und das, obwohl der Titel nicht einmal von mir stammt. 

Auslöser ist ein Blogeintrag von Ralf Westphal. Ralf dürfte den meisten .NET Entwicklern bekannt sein als Visionär in Sachen Event Based Components, Philosoph und Querdenker. Seine regelmäßige Kolumne "Sandbox" in der Fachzeitschrift dotnetpro ist meist geprägt von Fragen über Sinn und Unsinn gehypter Technologien, danach, warum das Offensichtliche meist übersehen wird und Weltanschauungen, die zu lesen man einfach nicht verpassen darf. Häufig eckt Ralf mit seiner Meinung an und überrumpelt dabei den Rest der Community mit bewusst polarisierenden Vorstellungen.

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Das war sie. Die #dndc11

Das war sie nun also. Die erste DotNet DevCon.

Nachdem zu Beginn des Jahres bekannt wurde, dass der Herausgeber des Fachmagazins dotnetpro plant, eine neue Entwicklerkonferenz ins Leben zu rufen und neben der BASTA!, der prio, der ADC, der VSOne und einigen anderen eine neue Plattform zu etablieren, auf der Entwickler sich weiterbilden können, stand die Frage im Raum: Wozu?

Doch schnell wurde klar: Während viele Konferenzen auf State of the Art, Visionen und Zukunft ausgerichtet sind, wird nicht allzu selten vergessen, die Entwickler dort abzuholen, wo sie gerade sind und genau da anzusetzen. Um diese Idee nicht auf ein fachspezifisches Thema zu reduzieren, bot die DevCon nach einer entsprechenden Auswahlphase gleich vier verschiedene Tracks an und bereicherte diese mit den unterschiedlichsten Themen:

- Sprachen
- Architektur
- Sharepoint&Daten
- ALM/Produktion

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Von einer Konferenz zur nächsten...

...kann man ja eigentlich nicht sagen, denn mit der BASTA! Spring 2011 ist die letzte Konferenz schon eine Weile her. Interessant ist nun aber die Teilnahme an der dotnetpro DevCon in Nürnberg dieses Jahr, da TOP TECHNOLOGIES die Gelegenheit hat, das Thema VM Factory dem breiten Publikum dort persönlich vorzustellen.

Bereits in den Ausgaben 4 und 5 der dotnetpro wurden von uns dazu zwei Artikel veröffentlicht, die aufzeigen, wie ein Entwickler mit einfachen Mitteln die Installation eines Team Foundation Server 2010 voll durchautomatisieren kann. Basierend auf Trial Versionen der Produkte, die Microsoft kostenlos anbietet, und in Kombination mit Infrastrukturtools, die Microsoft ebenfalls kostenlos anbietet sogar sehr günstig.

Sobald man einmalig die Arbeit in den Aufbau eines solchen Systems gesteckt hat, geht das Produzieren eines virtualisierten TFS 2010 inkl. aller notwendigen Prerequisites auf Knopfdruck und setzt die eigene Anwesenheit nicht voraus. Kurzum: Man kommt schneller zum Ziel und hat mehr Zeit für das Wesentliche: Denn unter uns gesagt... die IT Infrastruktur ist i.d.R. nicht DAS Know-How Gebiet eines Softwareentwicklers.

Ich hoffe, das Publikum auf der DevCon wird seinen Spaß an dem Vortrag haben und neue Ideen mitnehmen können. In den nächsten Tagen werden wir hier auch die Präsentation selbst veröffentlichen.

BASTA! Spring 2011, das intellibook und MonoDevelop

In der Woche vom 21.02. bis zum 25.02.2011 findet die BASTA! Spring 2011 statt. Wer als Alumni schon einmal auf einer BASTA! Konferenz gewesen ist, hat die Chance auf ein "Gratis" intellibook, welches auf Basis der Ubuntu 10.10 Netbook Edition bereits mit der adobe Air Applikation intellibook betankt ist. Damit haben Abonnenten verschiedener Magazine des S&S Verlages (z.B. des dotnet Magazins) und auch BASTA! Besucher Zugriff auf die Unterlagen der BASTA! sowie (im Fall der Abonnenten) auf die elektronischen Ausgaben aller Artikel.

Was aber eigentlich interessant sein dürfte für Besucher der Sessions, die evtl. kein eigenes Notebook mitgebracht haben und sich nun fragen, was sie mit einem Netbook auf Linux-Basis in .NET Sessions anfangen sollen (außer zu twittern), dem sei gesagt: Mit MonoDevelop steht eine Entwicklungsumgebung ähnlich dem Visual Studio zur Verfügung, mit dem sich viele Demos nachvollziehen lassen.

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Kostenloses EBook: Programming Windows Phone 7

Eine mit Sicherheit spannende Informationen für alle, die den MSDN Newsletter nicht beziehen oder ihn ungelesen im Papierkorb verschwinden lassen:

Charles Petzold hat vor kurzem auf msdn.com sein neues Buch zur Programmierung von Windows Phone 7 komplett zur freien Verfügung kostenlos zum Download ins Netz gestellt. Es umfasst 24 Kapitel mit um und bei 1.000 Seiten und beschäftigt sich mit Themen wie:

  • Touch
  • Sensors
  • Bitmaps, Vector- / Rastergraphics
  • Silverlight, XNA
  • Databinding
  • Animations
  • und vieles mehr

 

Um das Team von Windows Phone 7 zu zitieren:

"Yes, Programming Windows Phone 7 is truly a free download, but for those readers who still love paper—as I certainly do—this book will also be available (for sale) divided into two fully-indexed print editions: Microsoft Silverlight Programming for Windows Phone 7 and Microsoft XNA Framework Programming for Windows Phone 7. [Note from Devon: we should have these ready for order in December 2010.]"

[Update] Folgende Tools sind unter Garantie spannend für alle Windows Phone 7 Entwickler

 

AccelKit - Mit Webcam und Augmented Reality den Beschleunigungssensor simulieren

MultiTouchVista - Mit zwei Mäusen Multitouch simulieren

GPS Simulator - Mit Bing Maps GPS Daten ans Windows Phone schicken

WPF Rechtschreibprüfung in WinForm Applikationen.

Wer schon einmal die Anforderung hatte, Texte in einer TextBox oder RichTextBox in einer WinForm Applikation auf Rechtschreibung prüfen zu müssen, kennt u.U. folgendes Szenario:

  1. Word Instanz erstellen und unsichtbar machen
  2. Dokument erstellen
  3. Über die Zwischenablage den Text hineinkopieren
  4. Die Methode SpellCheck von Word aufrufen
  5. Den Text in Word markieren und in die Zwischenablage kopieren
  6. Den Text zurück in die TextBox einfügen und Word schließen

 

Neben der eher ungeliebten Word-Automation in einer .NET Applikation kommt die Instabilität hinzu, die man damit riskiert (z.B. hängengebliebene Word-Instanzen).

Wer davon gehört hat, dass TextBox Steuerelemente in WPF eine eingebaute Rechtschreibprüfung besitzen, die sogar “inline” funktioniert, wird sich sicher fragen, was ihm das bringt, wenn er doch eine WinForm Applikation entwickelt.

Dieser Artikel zeigt in aller Kürze (…), wie man sich diese Tatsache als WinForm Entwickler zu Nutze machen kann.

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(Nahezu) unverzichtbare Visual Studio 2010 Extensions

Wer dachte, dass ein neues Visual Studio aufgrund der vielen Features das ein oder andere Tool obsolet macht, fand sich zwar darin bestätigt, dass das Visual Studio 2010 in der Tat einige sensationelle Verbesserungen frei Haus mitliefert (und damit ist nicht nur der stufenlose Zoomregler gemeint, der zur Legitimation von dank WPF nahezu überall zu finden ist), sich allerdings auch weiterhin viel Spielraum für jede Menge Extensions bietet.

Über das Menü Tools -> Extension Manager gelangt neben den lokal installierten Erweiterungen auch zu einer Online-Gallery in die ein Blick zu werfen sich auf jeden Fall lohnt.

Zu den TOP Extensions zählen auf jeden Fall:

  • Productivity Power Tools
  • PowerCommand for Visual Studio 2010
  • VS10x Code Map
  • Team Foundation Server Power Tools 
  • CodeCompare

 

Wobei sich bei zumindest letzterem die Geister scheiden. Ich persönlich bin begeistert von der Idee ein vernünftiges Diff Tool in Visual Studio integriert zu sehen (ich sprach von vernünftig,.. bevor jemand auf das bereits integrierte WinDiff hinweist). Allerdings entpuppt sich CodeCompare (stand heute) noch immer als verhältnismäßig instabil, weshalb wir in unserer Firma Winmerge noch immer vorziehen.

 

Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

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