Administratoren kennen das Problem: Roaming Profiles sind in der Größe begrenzt und die Startdauer des Systems hängt stark davon ab, wieviele Dateien sich darin befinden und wie hoch die Pingzeit ist. Viele kleine Dateien erhöhen bei hoher Pingzeit das Laden des Profils erheblich, während gleichzeitig die Profilgrenze regelmäßig von verschiedenen Applikationen gesprengt wird.
Schon immer gibt es daher die Möglichkeit, über Gruppenrichtlinien einzelne Verzeichnisse vom Roaming auszuschließen. Das Problem: Es ist nicht transparent, wo eine Applikation was für Verzeichnisse ablegt und wozu sie dienen. Das "Wo" und "Was" kann ein Paketierer noch herausfinden (was aber mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist und daher kaum jemand tut) aber über das "Wozu" kann meistens nicht einmal der Fachanwender etwas sagen.
Und damit ist häufig der Grundstein für ein Problem gelegt, das erst viel später zum Tragen kommt und den Anwender - wenn er sich mal wieder nicht abmelden kann, da der Profilspeicherplatz überschritten wurde und das ProQuota-Tool von Microsoft noch immer keine Hilfe bei der Lösung des Problems ist, oder das Anmelden auch mal zehn Minuten dauert - an der Idee eines Roaming-Profiles zweifeln lässt. Dabei kann die Technologie nichts dafür. Sie hat sogar deutliche Vorteile:
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Daten aus dem Profil unterliegen dadurch einer automatischen Datensicherung, da sie beim Abmelden auf den Server kopiert werden.
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Bei der Anmeldung an einem anderen Computer erhält der Anwender die gleichen Daten und Einstellungen und kann wie gewohnt arbeiten.
Dennoch: Das Grundproblem bleibt.
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