Wie funktioniert eigentlich das Open Closed Principle

Das Open Closed Principle, oder kurz OCP, ist eines der fünf Prinzipien aus SOLID, das dabei helfen kann, wartbaren und evolvierbaren Code zu schreiben. Vereinfacht fordert es eine Struktur, die es erlaubt, Neues zu ergänzen (Open), ohne dabei Altes verändern zu müssen (Close). Im Original heißt es entsprechend:

Open for extension, but closed for modification

Das klingt oberflächlich betrachtet sinnvoll, denn so bleibt das Vertrauen in einmal geschriebenen (und erfolgreich getesteten) Code bestehen – er muss ja nicht mehr angefasst werden.

Klassisch finden sich hierzu Beispiele, die sich mit Switch/Case Statements auseinandersetzen und aufzeigen, wie sich diese in Schnittstellen und Klassen zerlegen lassen. Ich habe vor einigen Jahren auf CodePlex eine Solution hochgeladen, die hingegen mehrfach verschachtelte If/Then/Else-Zweige aufbricht und Schritt für Schritt mit Hilfe des sog. Strategy Patterns aufzeigt, More...

Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

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