Von einer Konferenz zur nächsten...

...kann man ja eigentlich nicht sagen, denn mit der BASTA! Spring 2011 ist die letzte Konferenz schon eine Weile her. Interessant ist nun aber die Teilnahme an der dotnetpro DevCon in Nürnberg dieses Jahr, da TOP TECHNOLOGIES die Gelegenheit hat, das Thema VM Factory dem breiten Publikum dort persönlich vorzustellen.

Bereits in den Ausgaben 4 und 5 der dotnetpro wurden von uns dazu zwei Artikel veröffentlicht, die aufzeigen, wie ein Entwickler mit einfachen Mitteln die Installation eines Team Foundation Server 2010 voll durchautomatisieren kann. Basierend auf Trial Versionen der Produkte, die Microsoft kostenlos anbietet, und in Kombination mit Infrastrukturtools, die Microsoft ebenfalls kostenlos anbietet sogar sehr günstig.

Sobald man einmalig die Arbeit in den Aufbau eines solchen Systems gesteckt hat, geht das Produzieren eines virtualisierten TFS 2010 inkl. aller notwendigen Prerequisites auf Knopfdruck und setzt die eigene Anwesenheit nicht voraus. Kurzum: Man kommt schneller zum Ziel und hat mehr Zeit für das Wesentliche: Denn unter uns gesagt... die IT Infrastruktur ist i.d.R. nicht DAS Know-How Gebiet eines Softwareentwicklers.

Ich hoffe, das Publikum auf der DevCon wird seinen Spaß an dem Vortrag haben und neue Ideen mitnehmen können. In den nächsten Tagen werden wir hier auch die Präsentation selbst veröffentlichen.

BASTA! Spring 2011, das intellibook und MonoDevelop

In der Woche vom 21.02. bis zum 25.02.2011 findet die BASTA! Spring 2011 statt. Wer als Alumni schon einmal auf einer BASTA! Konferenz gewesen ist, hat die Chance auf ein "Gratis" intellibook, welches auf Basis der Ubuntu 10.10 Netbook Edition bereits mit der adobe Air Applikation intellibook betankt ist. Damit haben Abonnenten verschiedener Magazine des S&S Verlages (z.B. des dotnet Magazins) und auch BASTA! Besucher Zugriff auf die Unterlagen der BASTA! sowie (im Fall der Abonnenten) auf die elektronischen Ausgaben aller Artikel.

Was aber eigentlich interessant sein dürfte für Besucher der Sessions, die evtl. kein eigenes Notebook mitgebracht haben und sich nun fragen, was sie mit einem Netbook auf Linux-Basis in .NET Sessions anfangen sollen (außer zu twittern), dem sei gesagt: Mit MonoDevelop steht eine Entwicklungsumgebung ähnlich dem Visual Studio zur Verfügung, mit dem sich viele Demos nachvollziehen lassen.

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Kostenloses EBook: Programming Windows Phone 7

Eine mit Sicherheit spannende Informationen für alle, die den MSDN Newsletter nicht beziehen oder ihn ungelesen im Papierkorb verschwinden lassen:

Charles Petzold hat vor kurzem auf msdn.com sein neues Buch zur Programmierung von Windows Phone 7 komplett zur freien Verfügung kostenlos zum Download ins Netz gestellt. Es umfasst 24 Kapitel mit um und bei 1.000 Seiten und beschäftigt sich mit Themen wie:

  • Touch
  • Sensors
  • Bitmaps, Vector- / Rastergraphics
  • Silverlight, XNA
  • Databinding
  • Animations
  • und vieles mehr

 

Um das Team von Windows Phone 7 zu zitieren:

"Yes, Programming Windows Phone 7 is truly a free download, but for those readers who still love paper—as I certainly do—this book will also be available (for sale) divided into two fully-indexed print editions: Microsoft Silverlight Programming for Windows Phone 7 and Microsoft XNA Framework Programming for Windows Phone 7. [Note from Devon: we should have these ready for order in December 2010.]"

[Update] Folgende Tools sind unter Garantie spannend für alle Windows Phone 7 Entwickler

 

AccelKit - Mit Webcam und Augmented Reality den Beschleunigungssensor simulieren

MultiTouchVista - Mit zwei Mäusen Multitouch simulieren

GPS Simulator - Mit Bing Maps GPS Daten ans Windows Phone schicken

WPF Rechtschreibprüfung in WinForm Applikationen.

Wer schon einmal die Anforderung hatte, Texte in einer TextBox oder RichTextBox in einer WinForm Applikation auf Rechtschreibung prüfen zu müssen, kennt u.U. folgendes Szenario:

  1. Word Instanz erstellen und unsichtbar machen
  2. Dokument erstellen
  3. Über die Zwischenablage den Text hineinkopieren
  4. Die Methode SpellCheck von Word aufrufen
  5. Den Text in Word markieren und in die Zwischenablage kopieren
  6. Den Text zurück in die TextBox einfügen und Word schließen

 

Neben der eher ungeliebten Word-Automation in einer .NET Applikation kommt die Instabilität hinzu, die man damit riskiert (z.B. hängengebliebene Word-Instanzen).

Wer davon gehört hat, dass TextBox Steuerelemente in WPF eine eingebaute Rechtschreibprüfung besitzen, die sogar “inline” funktioniert, wird sich sicher fragen, was ihm das bringt, wenn er doch eine WinForm Applikation entwickelt.

Dieser Artikel zeigt in aller Kürze (…), wie man sich diese Tatsache als WinForm Entwickler zu Nutze machen kann.

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(Nahezu) unverzichtbare Visual Studio 2010 Extensions

Wer dachte, dass ein neues Visual Studio aufgrund der vielen Features das ein oder andere Tool obsolet macht, fand sich zwar darin bestätigt, dass das Visual Studio 2010 in der Tat einige sensationelle Verbesserungen frei Haus mitliefert (und damit ist nicht nur der stufenlose Zoomregler gemeint, der zur Legitimation von dank WPF nahezu überall zu finden ist), sich allerdings auch weiterhin viel Spielraum für jede Menge Extensions bietet.

Über das Menü Tools -> Extension Manager gelangt neben den lokal installierten Erweiterungen auch zu einer Online-Gallery in die ein Blick zu werfen sich auf jeden Fall lohnt.

Zu den TOP Extensions zählen auf jeden Fall:

  • Productivity Power Tools
  • PowerCommand for Visual Studio 2010
  • VS10x Code Map
  • Team Foundation Server Power Tools 
  • CodeCompare

 

Wobei sich bei zumindest letzterem die Geister scheiden. Ich persönlich bin begeistert von der Idee ein vernünftiges Diff Tool in Visual Studio integriert zu sehen (ich sprach von vernünftig,.. bevor jemand auf das bereits integrierte WinDiff hinweist). Allerdings entpuppt sich CodeCompare (stand heute) noch immer als verhältnismäßig instabil, weshalb wir in unserer Firma Winmerge noch immer vorziehen.

 

Visual Studio 2010 "On The Go"

Bevor dieser Tag endgültig in die Geschichte eingehen wird, denke ich, dass sich der geneigte Leser noch schnell folgendes Video anschauen sollte. Es zeigt die Visual Studio 2010 "On The Go" Edition: Visual Studio for Windows Phone ON the Windows Phone...

 

Visual Studio 2010 Lizenzen für Partner. Was ändert sich?

Arabind Coomaraswamy hat im Januar einen kleinen Beitrag verfasst, in dem er erklärt, was sich von Visual Studio 2008 auf Visual Studio 2010 für Partner ändert.

Hier gibt es eine übersichtliche Matrix. Das wesentlich spannende dabei ist, dass die bisherige Development Edition dabei durch die Premium Edition ersetzt wird. Partner können auf die Ultimate Edition mit immerhin 20% Discount aktualisieren (über das Open Business Volume Licensing Program).

Wenn weitere Unklarheiten bestehen, finden sich auf der Seite Email-Adressen und Telefonnummern der richtigen Ansprechpartner.

 

 

Roaming Profiles Reloaded - Verantwortung bei dem, der es besser weiß

Administratoren kennen das Problem: Roaming Profiles sind in der Größe begrenzt und die Startdauer des Systems hängt stark davon ab, wieviele Dateien sich darin befinden und wie hoch die Pingzeit ist. Viele kleine Dateien erhöhen bei hoher Pingzeit das Laden des Profils erheblich, während gleichzeitig die Profilgrenze regelmäßig von verschiedenen Applikationen gesprengt wird.

Schon immer gibt es daher die Möglichkeit, über Gruppenrichtlinien einzelne Verzeichnisse vom Roaming auszuschließen. Das Problem: Es ist nicht transparent, wo eine Applikation was für Verzeichnisse ablegt und wozu sie dienen. Das "Wo" und "Was" kann ein Paketierer noch herausfinden (was aber mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist und daher kaum jemand tut) aber über das "Wozu" kann meistens nicht einmal der Fachanwender etwas sagen.

Und damit ist häufig der Grundstein für ein Problem gelegt, das erst viel später zum Tragen kommt und den Anwender - wenn er sich mal wieder nicht abmelden kann, da der Profilspeicherplatz überschritten wurde und das ProQuota-Tool von Microsoft noch immer keine Hilfe bei der Lösung des Problems ist, oder das Anmelden auch mal zehn Minuten dauert - an der Idee eines Roaming-Profiles zweifeln lässt. Dabei kann die Technologie nichts dafür. Sie hat sogar deutliche Vorteile:

  • Daten aus dem Profil unterliegen dadurch einer automatischen Datensicherung, da sie beim Abmelden auf den Server kopiert werden.
  • Bei der Anmeldung an einem anderen Computer erhält der Anwender die gleichen Daten und Einstellungen und kann wie gewohnt arbeiten.

Dennoch: Das Grundproblem bleibt.

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Formatvorlagen FTW

Auch (oder gerade) als Entwickler ist man nicht davor gefeit, mitunter einiges an Dokumenten verwalten zu müssen dürfen. Wenn es um (funktionale) Spezifikationen, Whitepaper, Pflichtenhefte, Anforderungsdokumente und Abnahmedokumente geht, fällt es allerdings vielen schwer, über den Inhalt hinaus ein konsistentes Layout im Dokument selbst zu realisieren, geschweige denn über viele Dokumente hinweg.

Dabei macht es einem Microsoft Office wirklich leicht, in diesem Zusammenhang ein einheitliches Bild zu entwickeln und gleichzeitig enorm Zeit zu sparen. Vorbei sind die Zeiten, alles von Hand formatieren zu müssen. Und das übrigens schon seit Jahren. Doch noch immer wissen viele nicht, welche Power hinter den paar vorgefertigten Formatvorlagen der normal.dot schlummert.

Ich kann nur empfehlen, sich ausgiebig damit zu beschäftigen. Für Word-Nutzer ist das ein klares Must-Know Feature.

Outlook als Verbindung zwischen dem Kunden und der Entwicklung

Viele von uns kennen das: Ein Kunde schickt uns eine Email mit Informationen zu einem Fehler, den er in unserer Software gefunden hat. Oder eine Anforderung für eine Software, die es zu entwickeln gilt. Worum auch immer es sich handelt, die Frage, die wir uns jetzt stellen lautet: Wohin mit dieser Email? Während sich aus der Email i.d.R. direkt eine Aufgabe ableitet, betrifft diese allerdings meist die Softwareentwicklung. Die Rückmeldung zum Status der Aufgabe oder das Ergebnis selbst regelt aber wiederum der Kundenkontakt. Wir sprechen also von zwei verschiedenen Welten, die es miteinander zu vereinen gilt: Nach draußen der Kunde, nach drinnen die Softwareentwicklung.

Genau diesen Spagat weiß das Outlook Addin eXtremeEmails der australischen Firma SSW zu meistern. Es setzt auf Outlook auf und nutzt es, um Entwicklungsaufgaben aus einer gewohnten Oberfläche heraus zu verwalten und darüber hinaus - wenn gewünscht - auch mit einem vorhandenen Microsoft Team Foundation Server zu verbinden. Das Addin ist kostenlos und wird begleitet von Einführungsvideos, Assistenten und ausführlicher Dokumentation. Wer sich schon immer gefragt hat, wozu man aus einem Program heraus, in dem sowieso die ganzen Aufgaben eintreffen, immer in andere Programme zur Verwaltung wechseln sollte, der wird hier u.U. eine Lösung finden.

Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

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