Und hier geschieht ein Wunder! - Installer bauen auf der #dwx14

Chef: “Und Schmitt? Ist unser neuer Quanten-Warp-Dimensions-Taschenrechner für Windows Desktop fertig?

Schmitt: “Ja Chef! Wenn Sie ihn testen wollen, müssen Sie nur das Multiphasen SDK installieren, sämtliche Dateien in das Programme Verzeichnis kopieren und kurz die 47 Registry Strings anlegen, die ich Ihnen gleich maile. Die Datenbankverbindung konfigurieren Sie dann in der app.config Datei, und in der…

Chef: “Halt! Stop! Das geht so nicht! Das muss automatisiert werden, warum haben wir denn keinen Installer?

projektplanungGenau jetzt stellt sich die Frage, wie denn nun eigentlich dafür Sorge getragen wird, dass unsere zahlenden Kunden auch möglichst bequem dazu in die Lage versetzt werden, unsere neuste Software einzusetzen. Der Installer ist hier ein essentieller Projektbestandteil, der nur zu gerne vernachlässigt wird und gerne auch erst viel zu spät eingeplant wird.

Beim ersten Projekt stellt sich dann auch noch die Frage, wie man dies überhaupt realisieren kann…

- Selber ein Programm entwickeln, dass die Arbeit durchführt? Wohl kaum. Der Aufwand wäre deutlich zu hoch.

- Drittanbieter-Software wie bspw. InstallShield für die Erstellung verwenden? Schon besser, bringt aber Lizenzkosten mit sich und ist grade für komplexe Szenarien auch nur sehr komplex zu bedienen.

Wie wäre es ansonsten mit Windows Installer XML (WiX)? WiX basiert - wie der Name schon sagt - auf XML, jeder Entwickler wird sich hier also schnell zu Hause fühlen. Da es ein Open Source Produkt ist, fallen auch keine Lizenzkosten an, außerdem gibt es eine konsequente und zügige Weiterentwicklung. Und das Beste für uns Entwickler ist dabei, dass es Visual Studio Projekttemplates gibt, wodurch die Erstellung des MSI’s auf ein simples Kompilieren eben jenen Projektes reduziert wird! Der Buildprozess muss also nicht durch etwaige Aufrufe von Fremdsoftware aufwändig erweitert werden, um die Routinen zum Erstellen des MSI’s zu steuern.

Das die Erstellung eines Installers nichts mit Wundern zu tun hat, sondern tatsächlich für die meisten Fälle sogar relativ einfach zu realisieren ist, zeigen wir in der Session “Installer bauen leicht gemacht” auf der diesjährigen DWX!

Noch immer ein Geheimtipp? Microsoft Fakes auf der #dwx14

Mittlerweile sollte eigentlich jeder, der mit Visual Studio arbeitet, vom Microsoft Fakes Isolation Framework wissen. Es ist zwar noch immer lediglich in der Premium und der Ultimate SKU integriert, dafür aber arbeitet es nahtlos mit dem Visual Studio zusammen und ermöglicht wahre Zauberkunststücke beim Testen von .NET Komponenten. Im Vergleich zu bekannten Mocking Frameworks wie z.B. Rhino Mocks, moq oder NSubstitute verzeichnet Google Trends immerhin ein Ansteigen der Suchanfragen im Zusammenhang mit Microsoft Fakes.

Das Interesse an Rhino Mocks scheint demnach eher abnehmend zu sein sein, moq - eines der ältesten Frameworks - hält sich seit ca. 2011 auf konstant hohem Level. Das Interesse an Fakes schwankt zwar, bewegt sich aber immerhin auf gleichem Level wie das an NSubstitute, das seit Ende 2011 kontinuierlich steigt.

In dieser Session auf der #dwx14 wird den Interessierten und Einsteigern in dieses Thema ein erster Einblick gezeigt, so dass im Anschluss mit ungebremster Motivation von egal welcher Richtung nach Microsoft Fakes migriert werden kann. :)

 

Pokern auf der DWX14 – Scrum lässt grüßen!

Haben wir das nicht alle schon erlebt? Man sitzt in einer Besprechung mit einem Projektleiter, bekommt grob skizziert was die neue Anwendung können soll und hat dann gefühlte 10 Sekunden Zeit, um eine Aufwandsschätzung abzugeben. Aussagen wie “Das können wir so nicht schätzen, da fehlen noch viel zu viele Informationen!” führen dann gerne zu Reaktionen wie “Ok, dann sagen wir einfach mal 50 Tage!”. Und als wäre das nicht schon verheerend genug, nein, die Aufwandsschätzung wird vom Kunden dann als Festpreis verstanden, ganz unabhängig davon, wie viele zusätzliche Wünsche noch einfließen werden…

Am Ende hat das Projekt dann im besten Fall 100 Tage gedauert, die Timeline wurde 3 mal verschoben und der Absatz an Haarfärbungsmitteln hat wieder ein Stück weit zugenommen, um die neu gewachsenen grauen Haare zu kaschieren. Naja und vielerorts findet man dann eine der unzähligen Varianten folgenden Bildes an den Wänden hängen:

Projektmanagement

 

Aber muss das wirklich so sein? Kann man da nicht etwas dran verbessern? Natürlich! Genau an dieser Stelle setzen agile Entwicklungsmethoden ein, um den Gesamtprozess zu definieren. Natürlich können Aufwände belastbarer geschätzt und Deadlines gehalten werden. Das geht sogar mit viel Spaß an der Sache und einem kontinuierlichem Projektfortschritt, der allen Beteiligten zeigt, wie die Anwendung Stück für Stück wächst. Und genau über dieses “wie” wird die TOP TECHNOLOGIES auf der #dwx14 berichten! In der Session “Football, Poker, PM oder: Wir führen Scrum ein!” werden wir anhand von Scrum zeigen, wie man ein Projekt durchführen und dabei sogar ohne schiefe Blicke zu ernten Pokern kann!

Microsoft Touch Develop auf der #dwx14

Die TOP TECHNOLOGIES hat eine lange Historie, was das Thema Touch Develop betrifft. Bereits 2012 haben wir darüber berichtet, nachdem es kurz zuvor noch ein spaßiges April-Video von Microsoft gab, in dem das Thema verulkt wurde.

Seit dem hat sich viel getan. Touch Develop gibt es mittlerweile in der Version 3.2 auf dem Windows Phone und die Verfügbarkeit hat sich seit dem Sprung auf 3.x spürbar erhöht: Egal ob Windows Phone, Windows, Mac, iPhone, Android, Tablets jeder Art: Touch Develop kann überall verwendet werden – einen aktuellen Internet Browser vorausgesetzt.

Mittlerweile zieht es nicht mehr nur Spiele-Entwickler auf diese Plattform, sondern auch Entwickler von Tools und kleineren Business Apps. Auf der diesjährigen #dwx14 wird TOP TECHNOLOGIES zudem zeigen, wie einfach es ist, mittels Touch Develop auf dem Windows Phone Software zu entwickeln, mit der sich via Bluetooth sogar externe Geräte ansprechen lassen. Und mit “externe Geräte” meinen wir Roboter!

Touch Develop vereint gleich mehrere Eigenschaften unter einer Haube, die es zu einer ernstzunehmenden Möglichkeit haben heranreifen lassen, Software zu entwickeln: Plattformunabhängigkeit, die Möglichkeit Sensoren auszulesen und der kontextabhängige Editor, mit dem sich selbst auf kleinen Touch-Displays sehr schnell Ergebnisse erzielen lassen.

Diese Session bietet einen Einstieg mit Touch Develop  in die Zukunft der mobilen Softwareentwicklung.

How to turn virtually ANY website you like into a real Windows Phone app in only minutes

Despite the rest of the content on this blog, this article is written in english for the simple reason of reaching more people, because this topic is widely unknown and just needs to be shared. So read carefully because I am going to show you a way of turning virtually any website you like into a real Windows Phone app in no time.

Any website?

Technically speaken: Yes. Any website. However, a lot of websites have static content. Those sites aren’t really interesting enough to invest time turning them in to a real Windows Phone app. Even if it’s only minutes we are talking about. So what types of websites are we interested in then? Websites that regularily add content of course. Websites that run blogs, news sites or company sites that continuously post new articles about interesting topics or products.

So what’s the trick?

No trick. You only have to know about two things:

  1. There is App Studio. A web application made available by Microsoft that allows you to create Windows Phone AND Windows 8 apps in (almost) no time (more on that later).
  2. App Studio is able to work with static as well as dynamic content. The latter is realized by configuring syndication feeds as data source.

While most people already know about syndication feeds (aka RSS feeds) and realized that most blogs offer those feed URLs to extend their reach, think about this: Even websites that do NOT offer RSS feeds most often add content in a constantly recurring way. So why not simply generate a feed on our own… and have that feed set as data source for our Windows Phone app?

So there’s a trick after all.

If this can be called a trick, then yes, there actually is. Let’s have a look at an example. The town, I am living in has a small yet popular cinema. It is called Beluga (yes, just like the whale). Of course the Beluga has a website that also shows their current program. The program of the current week is published here. I always wanted to have a simple (real) Windows Phone app that only shows this program. What follows is a Step by Step explanation about what I did to realize this app in less than 30 minutes.

Preview

 

Step 1 – The Syndication Feed

At first, I thought about creating a WCF service that parses the website, generates a syndication feed and host it on Windows Azure. This is generally a great idea. However, Windows Azure is not a free service and while an early prototype of the WCF service actually worked pretty well, I thought again. I couldn’t be the only one who needed a feed for a website that doesn’t offer one itself. And wouldn’t it be neat creating some sort of wizard that allows to define dynamic rules so that a feed can be created in no time for any website? Well… actually others did think about this as well and one of the best services I could find that does exactly this, is feed43.com (pronounced feed for free).

So I registered on feed43.com, entered http://www.beluga-kino.de/index.php?show=week as source page address and had a look at its html code. It took me a little while to find out how the rule engine at feed43.com works. This is what I came up with:

Extraction rules > Global Search Pattern:

<h3>{%}<div id='icons'>

 

This pattern reduces the area of the site to look for recurring items to all content between the <h3> tag and the <div> tag that follows right after the weeks’ program.

Extraction rules > Item (repeatable) Search Pattern:

<div class='plakat'>{*}<img src='{%}'{*}<h2>{*}href='{%}'{*}'>{%}</a></h2>{%}<table

 

While this might look complicate at first sight, it is actually pretty easy to understand (although I am confident there are more elegant ways of describing the items on specifically this site, but whatever… it works, so why complain?). Every % character defines a snippet to extract, so there will be four snippets made available as %1 to %4. The * mark areas to skip and make it easy to navigate through the content of the html code.

On this specific website, this rule extracts the following contents:

%1: Source of the image tag to the movies’ film poster

%2: Link to the movies’ details

%3: The movies’ title

%4: The movies’ short description

These templates can be used now to create the syndication feed. Feel free to have a look at the result here.

Step 2 – The Windows Phone app

Of course, I am already registered as a Windows Phone developer (are you?). In case you are not registered yet, this would be a good time to do so. For this article it is perfectly alright to only register on http://appstudio.windowsphone.com as I am using this service to create this little app anyway.

Logging into App Studio gives us a lot of options. I didn’t choose one of the production ready templates but rather started from scratch using an empty app. I created an application logo, provided an app title and created exactly one section called “Wochenprogramm” (weekly program). This section only has two pages: One for the overview about all movies for this week and another showing details. What’s great about AppStudio is the integrated preview of what people will see on their phone. This works in realtime. no kidding. Go ahead and click around the preview and actually try out the settings you make.

Here is the configuration I added for the two pages:

AppStudio_Content_Page_1

 

AppStudio_Content_Page_2

As Datasource, I entered the address for the syndication feed provided by feed43.com: http://www.feed43.com/beluga-kino.xml.

On the Themes tab, I choose to use a custom background image. Fortunately, App Studio offers to either upload an own image from your computer or even OneDrive, or to select an image from the App Studio resources (which I did).

On the Tiles tab, I uploaded some template images I created using Gimp.

On the Publish Info tab, I added some description text and then went straight to the Finish section pressing the respective button on the top right of the site.

Step 3 - Finishing

What makes App Studio really great is that you can get your app right on your phone in virtually no time. All you have to do is touch the Generate button, scan the generated QR code with your phone and simply agree to install the app on your phone.

If this is the first time you do this, you might have to install the Microsoft Corporate Certificate first so that side loading of apps generated with App Studio is possible. However, App Studio explains how to do this (Spoiler: By clicking a link on your phone provided with an email sent automatically. Yes, it is really that simple).

What makes App Studio even better, is that you can even download a publishing package for your app that you can use to publish it into the Windows Phone store. Keep in mind however, that there are some criterias that your app must meet to comply with the Windows Phone Store publishing rules. Also, if you want to publish your app into the store, you will have to register for a real Windows Phone developer account (which costs about 15 USD per year at the time of this writing).

What makes App Studio even more better, is that you can also download a source code package of your generated app. You can use Visual Studio 2013 (or even the express edition) to open the solution and start improving the app by writing real code (if you carefully followed this article and also had a look at the video linked at the top, you might have noticed a little modification I achieved by altering the generated source code of this sample app).

Conclusion

Although this article didn’t provide you with a lab tutorial that you can follow, you should get the idea: It is amazingly simple to create Windows Phone apps. And even if you like to create apps for your favourite websites, the tools are there.

One word of warning though: If you plan to create a Windows Phone or even a Windows 8 app that uses content from an external source, always keep in mind that you need the owners’ permission for any usage whatsoever.

Wie erstelle ich ein Video zu einer Windows Phone App

Vor kurzem hat Microsoft mit Windows Phone 8.1 ein Update für seine mobile Plattform (zunächst für Softwareentwickler) veröffentlicht, das den Namen Update eigentlich nicht verdient. Es wurde vielerorts davon berichtet, dass sich ein Windows Phone mit dem OS 8.1 praktisch wie ein ganz neues Gerät anfühle. Das kann ich bestätigen. Aber ohne viel auf die Liste neuer Features einzugehen (das haben andere bereits zur Genüge getan), möchte ich kurz ein Thema ansprechen, das bei vielen (Entwicklern) zu Kopfzerbrechen führt:

Wie zeichne ich den Windows Phone Bildschirm auf?

Nachdem ich zu einem der neuen Features ein kurzes Video gedreht habe, möchte ich ein paar Tipps geben, mit denen es jedem Entwickler leichter fallen wird, für z.B. Youtube ein passendes kleines Video zu den eigenen Apps zu erstellen.

Hier zunächst das Ergebnis:

Die App wurde für dieses Video einfach in einem Windows Phone Emulator gezeigt. Der Vorteil gegenüber z.B. der ProjectMyScreen App von Microsoft ist z.B. der, dass der Emulator u.a. keine privaten Daten zeigt und damit zu jeder Zeit für solche Zwecke genutzt werden kann. Ein Nachteil kann sein, dass man durch die Virtualisierung auch Performanceverluste zu verzeichnen hat. Die Aufzeichnung kann dabei beispielsweise mit der frei erhältlichen Software CamStudio erfolgen. Die Positionierung des Emulators und korrekte Einstellungen der Recordersoftware sind dabei das A und O.

Und so klappt das ganz einfach:

Als kleines Hilfsmittel habe ich mir ein Wallpaper für meinen Desktop erstellt. Die Größe entspricht meiner Bildschirmauflösung (1.600 x 900). Das Bild ist weiß. Die Zielauflösung des Videos (in meinem Fall: 1.280 x 768) habe ich als schwarzes Rechteck eingebettet und Markierungen ergänzt für die Position des Rechteckes:


 

Den gestarteten Emulator habe ich einfach auf diesem Rechteck so platziert, dass der Emulator selbst im Rechteck positioniert ist, dessen Steuerelemente aber außerhalb. Auf die Art entsteht links vom Emulator genug Freifläche für z.B. Texte oder ähnliches.

 

 

Der Trick ist nun, CamStudio korrekt zu konfigurieren. Unter Region gibt es den Menüpunkt Fixed Region. Hier lassen sich via Fixed Top-Left Corner die obere Linke Ecke festlegen (die wir ja aus dem Bild kennen) und mit Width und Height der Bereich definieren (1.280 x 768).

Um nun wie im Video den Mauszeiger als gelben Kreis hervorzuheben, ist es erforderlich, unter Options im Menüpunkt Cursor Options die Option Hightlight Cursor zu selektieren. Das Problem ist allerdings, dass das Highlighting nur bei sichtbarem Cursor angezeigt wird. Und wir wollen ja keinen Mauszeiger sehen. Ein Trick ist es daher mit z.B. Gimp ein 1x1 Pixel großes transparentes Bild zu erstellen und als Cursor From File in CamStudio zu laden.

Vorteilhaft ist es nun auch noch, das Starten und Stoppen der Aufzeichnung als Tastenkürzel zu konfigurieren. Allerdings zeigt CamStudio dann Bestätigungsfenster an, die ich in diesem Fall in der Postproduction herausgeschnitten habe. Hierzu eignet sich hervorragend die Software Video Deluxe von MAGIX.

Das war es auch schon. Ein paar Tricks hier und da und schon steht dem eigenen App-Video nichts mehr im Wege.

Hast Du weitere Tipps? Hast Du mit anderer Software bessere Erfahrungen gemacht? Einfach in die Comments schreiben!

Die #dwx14 - Vier Tage geballte Kompetenz

Auch dieses Jahr öffnet die Developer Week in Nürnberg ihre Pforten für interessierte Softwareentwickler aus den Bereichen .NET, Mobile- und Web-Development. Da mobile und Web-Entwicklung das .NET Framework natürlich nicht ausschließen, sind gewisse Überschneidungen nicht nur vorprogrammiert, sondern beabsichtigt. Denn diese Konferenz beschäftigt sich mit Themen und Lösungen. Positiv daran: Entgegen anderer Konferenzen, die häufig eine Tendenz zur Bildung von Produkt-/ Herstellerwerbeplattformen haben, trifft man hier auf die unterschiedlichsten Themen aus denen man sich sein individuelles Programm zusammenstellen kann. Der einzige Wehrmutstropfen dabei ist, dass manches Mal spannende Sessions parallel stattfinden (und wer hat schon einen Zeitumkehrer, um an mehreren Orten gleichzeitig sein zu können...).

Auch die TOP TECHNOLOGIES CONSULTING ist wieder dabei und dieses Mal breit mit verschiedensten Themen aufgestellt:

Mittwoch, 16.07.2014

Mit Touch Develop in die Zukunft der mobilen Software-Entwicklung

Es begann auf einem Windows Phone. Doch auch schon damals hatte Microsoft Research die Vision von einer kontext-basierten Entwicklungsumgebung, die überall läuft und Anwendungen generiert, die ebenfalls überall laufen. Das Ziel scheint erreicht. Oder?

Football, Poker, PM oder: Wir führen Scrum ein!

Ehrfurcht ergreift die meisten Entwickler-Teams, wenn es um die Frage danach geht, ob sie sich an Scrum orientieren sollten oder weiter klassisch „irgendwie“ Software entwickeln. Ist Scrum wirklich so streng, oder fördert es auch mit Spaß die Kreativität?

Unit Testing und Mocking mit Microsoft Fakes

Nach der „Produktifizierung“ von Moles hat das erste hauseigene Mocking-Framework von Microsoft den Sprung von MS Research in die Visual Studio Product Group geschafft und erleichtert Softwareentwicklern das Unit Testing seit Visual Studio 2012 Update 2 in den SKUs Premium und Ultimate. Ist es trotz dieser Einschränkung einen Blick wert?

Installer bauen leicht gemacht

Dass die Abkürzung von Windows Installer Xml für uns in Deutschland bei den meisten noch immer nicht zu einem Schmunzeln führt, liegt vor allem daran, dass dessen Bekanntheit noch zu wünschen übrig lässt. Wie leicht sich mit WiX Setups bauen lassen soll diese Session zeigen und ja, es darf auch geschmunzelt werden.

Die Developer Week findet statt vom 14. Bis 17. Juli 2014 im NCC Ost, Nürnberg. Sprechen Sie uns direkt an, falls Sie an vergünstigten Tickets interessiert sind!

 

Traue keiner Statistik... oder: VB.NET in den TOP 10 der meistgenutzten Programmiersprachen?

Das Bonmot "Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!" wird häufig Winston Churchill zugesprochen. Von wem es in Wirklichkeit stammt, ist tatsächlich nicht bekannt, wohl aber ist die offensichtlich zynische Bedeutung allen klar. Ein Aktuelles Beispiel für Softwareentwickler findet sich in der Veröffentlichung des aktuellen TIOBE Index für Programmiersprachen (Stand: 02/2014).

Hier wird Visual Basic .NET erstmals in den TOP 10 geführt (zum Erstaunen aller). Die Sprache C hat Java auf Platz 1 abgelöst und unverändert liegt Objective-C auf dem dritten Platz. Spiegelt das die Realität wieder? Es wird also maßgeblich (sehr) nativ entwickelt, oder multi-plattform, gefolgt vom mobilen Markt bestimmt durch Apple. Doch der TIOBE-Index steht auch in der Kritik, zum einen kaum wissenschaftlich verstanden werden zu können und zum anderen - und das ist auch der Grund hierfür - bereits durch geringfügige Änderungen der Suchbegriffe zum Teil erhebliche Verschiebungen der Sprachen zu verursachen.

Das alles wäre kaum interessant, wenn es nicht mindestens einen anderen Index gäbe, der sich tatsächlich deutlich von den Werten des TIOBE-Index unterscheidet. Gibt es. Nennt sich RedMonk Programming Language Ranking. Hier finden sich auf den TOP 3 die Sprachen JavaScript, Java und PHP. Herzlichen Dank. Objective-C findet sich erst auf dem neunten Platz wieder, Visual Basis .NET wird nicht einmal in den TOP 20 erwähnt, dafür hat Haskell mit Platz 14 eine erwähnenswertere Position als im TIOBE-Index (Platz 45).

Und in wie fern bringen uns diese Erkenntnisse weiter?

Genau wie mit anderen Statistiken verhält es sich hier so: Wenn einem die Platzierung einer Programmiersprache im Verhältnis zu einer anderen aus welchen Gründen auch immer hilfreich ist, dann wählt man natürlich diejenige Auswertung aus, die am besten zu den eigenen Argumenten passt. In allen anderen Fällen reichen die Daten höchstens zu einem Schmunzeln, eine verwundert gehobene Augenbraue oder zum Piesacken eines Kollegen, der dachte, mit COBOL wäre seine Rente sicher. Moment... ist sie ja auch. Verdammt.

 

Man sieht den Baum vor lauter Zweigen nicht. Team Project Branches sichtbar machen.

Wer mit Projekten zu tun hat, die sich in der Quellcode-Verwaltung in immer mehr Branches verzweigen, kennt vermutlich das Problem: In mehreren Branches parallel zu arbeiten erschwert es mitunter, in der jeweils aktiven Visual Studio Instanz zu erkennen, welcher Branch darin gerade geöffnet ist.

Damit sind Probleme schon vorprogrammiert. Doch bevor dieses Dilemma dazu führt, dass Änderungen in den verkehrten Branches durchgeführt und sogar eingecheckt werden, gibt es in Form eines kleinen Addins Abhilfe. Zu finden in der Visual Studio Gallery sorgt das Addin "Rename VS Window Title" dafür, dass der zugrundeliegende Branch einfach in der Titelzeile vom Visual Studio eingeblendet werden kann. Das wirkt sich praktischerweise auch auf die Preview-Fenster der Taskleiste aus.

Mehr Informationen dazu und auch ein paar Screenshots finden sich in dem Blogartikel von Chris Binder.

Und es hat Pieeeeeeep gemacht... LEGO MINDSTORMS und das Windows Phone.

Vor einigen Wochen hatten wir die Gelegenheit, auf der BASTA! Herbst 2013 sehr coole Themen vorzustellen. Darunter waren NFC und Touch Develop. Während es sich bei ersterem um eine faszinierende Technologie handelt, die ganz neue Möglichkeiten für Entwickler von z.B. Windows 8 und Windows Phone eröffnet, ist letzteres eine mobile Touch-First Entwicklungsplattform, mit der sich u.a. direkt auf dem Windows Phone Software entwickeln lässt.

You spin me round...

Neu seit Touch Develop 3.1 ist die Unterstützung von Bluetooth auf dem Windows Phone 8, was unsere Neugier natürlich sofort geweckt hat. Microsoft Research hat zeitgleich mit der Veröffentlichung bereits angepasste Bibliotheken veröffentlicht, mit der sich die aus Logo bekannte und in Touch Develop wiederbelebte Turtle eines neuen Features erfreuen durfte: Und zwar der Steuerung eines Spheros. Der Sphero ist ein Roboter Ball, der beliebig gesteuert werden kann und darüberhinaus mit einer RGB Diode seine Umgebung in Truecolor erleuchtet. Wenige Tage später - zur BASTA! - konnten wir zur Begeisterung der Teilnehmer dieser Session zeigen, was für einen Spaß es macht, den kleinen Roboterball ("Könnte er fliegen, würden wir ihn Snatch nennen!") mit dem Windows Phone zu steuern. Der Hersteller liefert übrigens nur Software für Android und iPhone mit.

Noch neugieriger waren die Teilnehmer allerdings auf den "richtigen" Roboter, der uns auf der BASTA! begleiten durfte. Ein LEGO MINDSTORMS NXT 2.0 Geselle, der sehr still und ausnahmslos ruhig zuschaute, während der Ball seine Runden drehte. Schade. Denn die Vorbereitungszeit zur BASTA! war zu knapp, um für Touch Develop eine Unterstützung des NXT Brick zu entwerfen.

Nr. 5 lebt!

Wenige Tage danach konnten wir das Versprechen, dass das natürlich (grundsätzlich) funktioniere, einlösen und eine nahezu vollständige Bibliothek für Touch Develop veröffentlichen, mit der sich auf die Daten des Roboters zugreifen lässt, bereits auf dem Brick vorhandene Programme starten, Töne ausgeben, Audio-Dateien abspielen, Sensoren auslesen und Motoren steuern lassen. Damit ist der Grundstein gelegt, um es NXT Besitzern zu ermöglichen, ihren LEGO MINDSTORMS Roboter nicht nur vom Windows Phone aus zu steuern, sondern die Apps dafür direkt auf dem Windows Phone zu entwickeln.

Das ist in einer Art und Weise revolutionär, dass Microsoft Research basierend auf diesen Experimenten in Bälde ein eigenes MINDSTORMS Set anschaffen wird und wir bereits im Gespräch mit verschiedenen Microsoft Evangelisten sind, wie wir das Thema in der Zielgruppe (also euch!) streuen können. Geplant sind u.a. weitere Sessions auf Entwicklerkonferenzen und sicher auch die ein oder andere Veröffentlichung zu dem Thema.

Bis dahin gibt es einen kurzen Einblick auf Youtube:

LEGO MINDSTORMS NXT with Touch Develop on Windows Phone - Part 1

LEGO MINDSTORMS NXT with Touch Develop on Windows Phone - Part 2

 

Und vergesst nicht, euch die Bibliotheken und die Demo Scripte (nxt piano, nxt demo) anzuschauen!

 

 

Über die Autoren

Christian Jacob ist Leiter des Geschäftsbereiches Softwarearchitektur und -entwicklung und zieht als Trainer im Kontext der .NET Entwicklung sowie ALM-Themen Projekte auf links.

Marcus Jacob fokussiert sich auf die Entwicklung von Office-Addins sowie Windows Phone Apps und gilt bei uns als der Bezwinger von Windows Installer Xml.

Martin Kratsch engagiert sich für das Thema Projektmanagement mit dem Team Foundation Server und bringt mit seinen Java- und iOS-Kenntnissen Farbe in unser ansonsten von .NET geprägtes Team.

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